Eine US-Solarfarm mit Technik von Suntech. / Foto: Unternehmen.

  Anleihen / AIF

Neue Photovoltaik-Festzins-Beteiligung investiert in Amerika

Über ein neues Beteiligungsangebot mit festem Zinssatz sollen Anleger von Deutschland in Photovoltaikanlagen auf den amerikanischen Kontinenten investieren können. Das Angebot kommt von Longsol Partners aus Berlin und soll unter anderem in einen großen Solarpark in Texas investieren. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat jetzt grünes Licht für den Verkaufsprospekt der Beteiligung gegeben.
6,0 Prozent jährlich stellt die Longsol Prtners GmbH Anlegern des „Longsol Amerika Solar-Festzins“ in Aussicht. Die Beteiligung ist auf zehn Jahre angelegt und steht Privatanlegern ab 10.000 Euro offen. Über die Beteiligung will der Initiator zehn Millionen Euro bei Investoren einwerben. Investitionsziel seien Solaranlagen in den USA sowie Mittel und Südamerika, die Longsol kauft und betreibt, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Longsol Partners die deutsche Tochtergesellschaft der spanischen Longsol-Gruppe und ist erst seit Januar 2015 am Markt. Die Muttergesellschaft betreibt seit 2006 Solaranlagen in Spanien, Frankreich und den USA. Dieser Kraftwerkspark besteht aktuell aus 13 Sonnenstromanlagen mit 105 Megawatt (MW) Leistungskapazität. Neun davon befinden sich in Spanien, drei in Frankreich und eine in Austin im US-Bundesstaat Texas. Letztere betreibt Longsol nach eigenen Angaben zusammen mit dem Versicherungskonzern MetLife.

Speziell der spanische Markt ist für Photovoltaikbetreiber ein schwieriger Markt: Vor dem Hintergrund der Euroschuldenkrise hat die spanische Regierung 2014 die staatlich garantierte, feste Einspeisevergütung nach etlichen Kürzungen rückwirkend abgeschafft (mehr dazu lesen Sie  hier). Die USA und Lateinamerika gelten hingegen als potenzielle Wachstumsmärkte für die Solarenergie.
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x