Fresenius-Konzernzentrale in Bad Homburg: Der Gesundheitskonzern setzt auch künftig auf Akquisitionen als Teil der Wachstumsstrategie. / Foto: Unternehmen

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Neue Schulden sollen Fresenius beim Wachsen helfen

Die Finanzchefin von Fresenius, Rachel Empey, hat nichts dagegen, neue Schulden aufzunehmen, um zu wachsen. Durch Akquisitionen könne der Gesundheitskonzern sein Geschäftsmodell stärken und weiterentwickeln.

In der Vergangenheit sei es mit Zukäufen gelungen, das Geschäftsmodell zu diversifizieren, sagte Empey im Interview mit der "Börsen-Zeitung". Dadurch sei das Risiko insgesamt reduziert worden. Der hohe Cashflow erlaube zudem nach Übernahmen einen raschen Schuldenabbau.

Auch die Ratingagenturen akzeptierten dieses Vorgehen, so die Finanzchefin. Das könne man daran sehen, dass es nach der Übernahme der spanischen Klinikkette Quirónsalud -  der größten Übernahme der Firmengeschichte (Link entfernt)  - keine Ratingabstufung gegeben habe. Wobei Fresenius auch mit einer Abstufung leben könne: Jahrelang habe es das Unternehmen geschafft, mit einem Non-Investment-Grade-Rating klar zu kommen, sagte Empey.

Die Finanzchefin ist von Telefonica Deutschland zu Fresenius gestoßen. Sie hat erst am 4. Dezember 2017 28.125 Fresenius-Aktienoptionen zu je 10,61 Euro bezogen. Die Aktie notierte zum Wochenanfang im Vormittagshandel bei 66,90 Euro, ein leichtes Minus von 0,24 Prozent.

Seit Mitte Juni 2017 hat die Aktie des  nachhaltigen Dividendenkönigs (Link entfernt)  deutlich im Kurs verloren, zum Jahresende ging es mit Fresenius wieder leicht aufwärts. Ob die  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt)  weiter Potential hat,  erfahren Sie hier. (Link entfernt) 

Fresenius SE: ISIN DE0005785604 / WKN 578560
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