03.11.09 Anleihen / AIF

Neuer Solarfonds mit Mix aus Dach- und Freiflächenanlagen angekündigt

Ein neuer Solarfonds mit einer Nennleistung von 737 Kilowatt peak (kWp) kommt von der Freiburger Genossenschaft OekoGeno. Wie die Gesellschaft bekannt gibt, besteht der „OekoGeno Solarfonds 7“ aus zwei Photovoltaik-Anlagen. Eine Anlage mit zirka 122 kWp installierter Leistung entstehe auf einem Dach der Verkehrsbetriebe Freiburg. Die zweite Anlage mit zirka 615 kWp werde auf einer Freifläche im Donauried errichtet. Beide Anlagen sollen noch vor dem 31.12.2009 ans Stromnetz gehen. Die geplante Laufzeit liege bei 20 Jahren. Ab dem zweiten Jahr und über die ganze Laufzeit soll der Fonds Ausschüttungen von zirka sieben Prozent leisten.

Für die Dachflächenanlage wolle man kristalline Solarmodule der Sunways AG installieren, heißt es weiter. Sunways gewähre eine Leistungsgarantie von mindestens 90 Prozent auf 10 Jahre sowie 80 Prozent der Nennleistung auf 25 Jahre. Auch die Wechselrichter für die Anlage soll Sunways liefern. Die Freiflächenanlage wird den Angaben zufolge mit Dünnschichtmodulen von First Solar und SMA Wechselrichtern ausgerüstet.

Die Investitionskosten für das gesamte Projekt betragen laut OekoGeno zirka 2,5 Millionen Euro. Der Eigenkapitalanteil werde auf zirka 1,2 Millionen Euro veranschlagt (fast 50 Prozent). OekoGeno-Mitglieder können sich mit einer Mindesteinlage von 5.000 Euro an dem Fonds beteiligen. Die Rendite werde zirka fünf Prozent betragen. Den Verkaufsprospekt will OekoGeno voraussichtlich ab Mitte November vorlegen.
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