Eine deutsche Freiflächenanlage von IBC Solar. Das Photovoltaiksystemehaus hat schon mehrfach Direktbeteiligungen zu solchen Solarparks auf den Markt gebracht. / Foto: Unternehmen

31.10.14 Anleihen / AIF

Neuer Solarfonds setzt auf Projekt in Ostdeutschland

Ein neues Photovoltaik-Direktinvestment zu einem Solarpark in Deutschland ist gestartet: Gut ein Jahr nach der offiziellen Inbetriebnahme des Solarparks Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern setzt IBC Solar seine Reihe von Bürgerbeteiligungen mit dieser Anlage fort.

Mit dem Fonds Bürgersolarpark Lübtheen GmbH & Co. KG richtet sich das Solarsystemhaus aus Bayern an Privatanleger aus der Region. Das Investitionsobjekt verfügt IBC zufolge über 1,8 Megawatt Leistungskapazität und steht auf einer ehemaligen Deponie im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Der Fonds soll insgesamt 500.000 Euro bei Investoren einwerben. Rund 1,4 Millionen Euro sind als Fremdkapital eingeplant.  Laufen soll die die Beteiligung bis Ende 2039.

Die Ausschüttungsprognose ist auf 20 Jahre angelegt. Den Anlegern werden 220,2 Prozent Kapitalrückfluss in dieser Zeit in Aussicht gestellt. Das heißt, zusätzlich zum eingesetzten Kapital sollen die Anleger 120,2 Prozent Ertrag erhalten. Laut Vermögensanlagen-Informationsblatt sind 2,50 Prozent der Einlage als Ausschüttung für 2017 geplant. Ab 2018 sollen es 5 Prozent p.a. sein, ansteigend auf rund 40 Prozent p.a. der Einlage im Jahr 2033. Der Einstieg als Investor ist ab 2.000 Euro möglich. Einen Ausgabeaufschlag (Agio) erhebt die Initiatorin nicht.
IBC Solar hat bereits mehrere vergleichbare Beteiligungen auf den Markt gebracht, unter anderem den Fonds Bürgersolarpark Schandelah. ECOreporter.de hat diesen Fonds einem  ECOanlagecheck unterzogen.

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