02.09.08 Anleihen / AIF

Neuer Spanien-Solarfonds berücksichtigt geänderte Einspeisevergütung – Projekte in Andalusien und auf den Kanaren

Ein neuer Spanien-Solarfonds soll 25 Millionen Euro für Sonnenstromprojekte einwerben. Wie die Berliner White Owl Capital (WOC) bekannt gibt, berücksichtigt der WOC-Solarfonds als erster Publikumsfonds in Deutschland den ab Oktober 2008 gültigen spanischen Vergütungstarif. Der neue Tarif sehe für einen Zeitraum von 25 Jahren eine Vergütung in Höhe von 33 Cent/kW für Dachanlagen und 29 Cent/kW für Bodenanlagen vor.

Wie es weiter heißt, sollen die Anlagen des Fonds in Andalusien und auf den kanarischen Inseln errichtet werden. Es seien Solarkraftwerken mit einer Einspeiseleistung von insgesamt rund 18 Megawatt geplant. Die Anlagen werden demnach durch die Sunline AG aus Fürth gebaut. Das börsennotierte Unternehmen übernehme zudem die laufende Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung. Das technisch-wirtschaftliche Controlling der Investitionen führe die Ingenieurgesellschaft Conduco Project Management, Hamburg, durch.

Eine Beteiligung am WOC-Solarfonds ist den Angaben zufolge ab 10.000 Euro möglich. Über die Laufzeit von 25 Jahren soll der Fonds den Anlegern Ausschüttungen von insgesamt 346 Prozent bringen.

ECOreporter.de wird den WOC-Solarfonds in den nächsten Wochen im Rahmen eines Anlagechecks prüfen und ausführlich vorstellen.
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