Die deutsche Softwareschmiede SAP gehört zu den Aktien des Zertifikates, dass UniCredit unter dem Titel Nachhaltigkeits-GarantieAnleihe anbietet. / Foto: Unternehmen

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Neues nachhaltiges Aktienzertifikat von UniCredit

Die UniCredit Bank Austria legt eine neue nachhaltig orientierte GarantieAnleihe auf. Die Nachhaltigkeits-GarantieAnleihe 2016–2023 Serie 117 der UniCredit Bank Austria besteht aus einem Aktienkorb von zehn Aktien, die als nachhaltig wirtschaftender Unternehmen identifiziert wurden. Es handelt sich also letztlich um ein Zertifikat.

Die Prüfung und Auswahl der Aktientitel erfolgte durch die Vermögensverwaltung ÖkoWorld. Diese habe die Investitionsziele der Unternehmen hinsichtlich Ethik, Sozialverträglichkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit geprüft, hieß es dazu. Im Aktienkorb der Anleihe befinden sich die Aktien von Baloise Holding (Branche Versicherung, Hauptsitz Schweiz), British Land (Immobilien, England), Geberit (Sanitär, Schweiz), Home Depot (Baumärkte, USA), Marks & Spencer (Einzelhandel, Großbritannien), National Grid (Netzbetreiber, Großbritannien), Philips (Elektronik, Niederlande), Red Electrica (Netzbetreiber, Spanien), SAP (Software, Deutschland) und Terna (Netzbetreiber, Italien).

Die Laufzeit des Aktienzertifikates beträgt sieben Jahre. Die Anleger erhalten keine feste Verzinsung, sondern nehmen zu 40 Prozent an einer Wertsteigerung des Aktienportfolios teil. Zur Wertermittlung wird im ersten und im letzten Jahr der Laufzeit der Referenzpreis jeder Aktie an 13 Wertermittlungstagen festgehalten und der Durchschnitt gebildet. An Wertverlusten des Aktienkorbes nehmen die Anleger gemäß der Anleihekonzeption nicht teil: Die Rückzahlung des Kapitals zum Nennwert von 100 Prozent ist bei der Garantieanleihe laut Anleihebedingung „garantiert“.

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