Nordex-Anlagen drehen sich im Wind: Der Hersteller hat 2017 rund ein Viertel weniger Aufträge als im Vorjahr verbucht. Allerdings zog das Geschäft der Hamburger zum Jahresende noch einmal deutlich an. / Foto: Unternehmen

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Nordex: Aufschwung im 4. Quartal, Rückgang im Gesamtjahr

Die Nordex-Gruppe hat ihren Auftragseingang von Oktober bis Ende Dezember 2017 gesteigert. Das gab auch der Aktie weiteren Schwung: Sie notierte um 16 Uhr im Xetra-Handel bei 11,3 Euro - ein Kurszuwachs von fast 4 Prozent (Stand: 11.1.). Allerdings gingen die Neuaufträge für Nordex im Vergleich der Gesamtjahre 2017 und 2016 um etwa ein Viertel zurück.

Im vierten Quartal 2017 erhielt der Windkraftanlagen-Hersteller feste Order im Volumen von rund 1,6 Gigawatt (GW). Dies entspricht den Angaben zufolge einem Zuwachs von 12,5 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016.

Nach dem schwachen Auftragseingang der ersten drei Quartale haben die Hamburger damit das erwartet starke vierte Quartal erreicht. Laut Nordex erhöhten sich dadurch die flüssigen Mittel auf über 600 Millionen Euro zum 31. Dezember 2017. 

Deutliche Einbußen in Europa, Plus in den USA

Insbesondere in der Region Nordamerika verlief das vierte Quartal sehr positiv. Diese erreichte 2017 ein Auftragsvolumen von insgesamt 1,04 GW. Damit stieg deren Anteil am gesamten Auftragseingang von 23,6 auf 38,1 Prozent. In Europa lag das Neugeschäft im Gesamtjahr 2017 bei 1,09 GW, so dass der Anteil von rund 50 auf knapp 40 Prozent zurückging.

Im Gesamtjahr 2017 erreichte die Gruppe jedoch nur noch ein Neugeschäft von 2,7 GW (2016: knapp 3,5 GW). Das ist ein Rückgang um rund 23 Prozent.

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Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D65
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