Künftig will Nordex in Rostock mehr und größere Rotoren für neue Windradbaureihen produzieren. Im Bild die Endfertigung eines Nordex-Rotors. / Quelle: Unternehmen

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Nordex investiert Millionen am Produktionsstandort Rostock

Der Hamburger Windkrafthersteller Nordex SE nimmt Geld in die Hand, um seine Produktionskapazitäten zu modernisieren und zu erweitern. Damit trage das Unternehmen der gestiegenen Nachfrage Rechnung, hieß es. In den kommenden zwei Jahren will Nordex nach eigenen Angaben 50 Millionen Euro in die Fertigung von Rotoren für Windräder investieren. Gut die Hälfte soll am Standort Rostock investiert werden. Dort plant Nordex unter anderem die Anschaffung neuer Großwerkzeuge und Hallen.

Die Fabrik soll nicht nur erweitert, sondern vor allem modernisiert werden: Ziel sei es die Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und das Werk für den Bau größerer Rotoren fit zu machen. Es gehe konkret um die Bauteile für die Windradbaureihen N 131 / 3000, N 117 /3000 und N 117 2400. Dabei handelt es sich um Windräder mit 3,0 beziehungseweise 2,4 Megawatt (MW) Leistungskapazität. Der guten Nachfrage in 2013 sei zu verdanken, dass Nordex im Vergangenen Jahr um ein Drittel habe wachsen können, so der Vorstand. Daran will das Unternehmen anknüpfen: „Beim erwartet steigenden Absatz will Nordex die Fertigungsstückzahl im eigenen Werk erhöhen. Gleichzeitig hält Nordex am Prinzip fest, nur 20 bis 30 Prozent des Bedarfs im Haus zu fertigen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Zeschky.

Der Aufwärtstrend der Nordex-Aktie im Xetra der Deutschen Börse setzte sich heute fort. Bis 12:22 Uhr legte die Aktie ein Prozent an Wert zu und erreichte 14,79 Euro. Auf Jahressicht entspricht dies rund 148 Prozent Kurszuwachs.

Nordex SE: ISIN DE000A0D6554 /WKN A0D655
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