Mehr Ökostrom als prognostiziert haben die Anlagen der Leonidas-Beteiligungen 2015 produziert. Die Leonidas Associates AG setzt bei den Frankreich-Windparks unter anderem auf Anlagen von Nordex. / Foto: Nordex

02.03.16 Anleihen / AIF

Öko-Kraftwerke von Leonidas übertreffen Produktionsprognosen

Mehr Strom als erwartet haben die Windkraft- und Solaranlagen der Direktbeteiligungen der Leonidas Associates AG in 2015 erzeugt. Zudem leistete ein Beteiligungsangebot die planmäßige Ausschüttung an die Anleger. Das gibt das Emissionshaus aus Klachreuth bekannt.

Demnach war 2015 speziell für die Solarfondsanleger von Leonidas ein gutes Jahr. Diese sind in Beteiligungen investiert, die Solaranlagen in Deutschland, Frankreich und Italien betreiben. Dem Emissionshaus zufolge übertraf die Stromproduktion der Solaranlagen die hauseigenen Prognosen teils deutlich: „Die Stromproduktion der einzelnen Beteiligungen Leonidas I bis VI liegt zwischen 5 und 13 Prozent über den Erwartungen“, erklärt Leonidas per Rundbrief. Zum 31. Dezember war auch die jährliche Ausschüttung des Frankreich-Solar-Festzinsinvestment Leonidas III fällig. Die 6,5 Prozent bezogen auf das investierte Anlegerkapital seien pünktlich ausgezahlt worden, berichtet die Leonidas Associates AG.

Windstromproduktion 2015 leicht über den Prognosen

Die Windparks, der Leonidas-Investments stehen in Frankreich. Deren Windstrom-Produktion lag sehr viel weniger stark über den Prognosen für 2015 als die der Solaranlagen. Alle laufenden Windparks zusammen produzierten nach Unternehmensangaben 223 Gigawattstunden Strom. Das sei rechnerisch genug, um dem Jahresbedarf von  200.000 Menschen zu decken, so das Emissionshaus. Gemessen an der Erwartung für 2015 lag die Windstromproduktion damit 2,7 Prozent über den Prognosen. Dazu hätten vor allem die Windstarken Monate November und Dezember 2015 beigetragen, teilt Leonidas mit.

Windfonds Leonidas XVIII zu 37,5 Prozent ausverkauft

Aktuell können Privatanleger noch in den Frankreich-Windfonds Leonidas XVIII investieren. Dieser sogenannte Alternative Investmentfonds (AIF) soll den Anlegern nach 15 Jahren Fondslaufzeit laut Prognose rund 210 Prozent Gesamtausschüttung nach Steuern bescheren. Das heißt: zusätzlich zum zurückerstatteten Kapitaleinsatz sollen die Anleger bei gutem Geschäftsverlauf 110 Prozent Ertrag erhalten. Der Fonds startete im Februar 2016. Er soll 10,4 Millionen Euro bei Investoren einwerben. Bislang haben Anleger Leonidas zufolge 6,5 Millionen Euro investiert. Damit ist der Fonds zu 37,5 Prozent ausverkauft. Dieser  ECOanlagecheck   bietet die unabhängige Analyse zu dem Angebot. Der direkte Vorgänger-Fonds Leonidas XVII war unlängst in die Schlagzeilen geraten, weil die Ratingagentur Scope den Fonds kritisierte. Leonidas wies diese Kritik entschieden zurück (mehr lesen Sie  hier).



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