CEPP konzentriet sich auf Direktbeteiligungen zu Erneuerbaren Energien, bevorzugt Windkraft. / Foto: Unternehmen

28.09.15 Anleihen / AIF

Ökostrom-Nachrangdarlehen mit 4 Prozent Zins gestartet

Ein neues „grünes“ Nachrangdarlehen mit 4 Prozent als jährliche Verzinsung ist auf dem Markt. Anleger können ab 1.000 Euro einsteigen. Das Geldanlageangebot der CEPP Windenergie GmbH & Co. KG soll baugenehmigte sowie laufende Windräder und Solaranlagen in Deutschland finanzieren.

Das Berliner Emissionshaus CEPP setzt seine Reihe von Direktbeteiligungen an Ökostromvorhaben in Deutschland fort. Mit dem Nachrangdarlehen „CEPP Festzins II Neue Energie Deutschland“ richtet sich CEPP an Privatanleger. Über das Angebot will CEPP insgesamt 5,5 Millionen Euro für Ökostromanlagen  einwerben. Im Unterschied zu den Vorgängerangeboten nimmt „CEPP Festzins II Neue Energie Deutschland“ neben Windkraftanlagen auch Sonnenstromkraftwerke ins Visier. Bei vergleichsweise kurzer Laufzeit von drei Jahren bis 2018 stellt CEPP den Anlegern jährlich 4 Prozent Zinsen in Aussicht. Die erste Auszahlung soll zum 31. März 2017 erfolgen. Ein Ausgabeaufschlag zuzüglich zum Mindesteinsatz von 1.000 Euro wird nicht erhoben.

Bisher hat CEPP drei Direktbeteiligungen zu Windkraftvorhaben auf den Markt gebracht. Bei allen drei Geldanlagen ging es um so genannte Repowering-Maßnahmen. Das heißt die Anleger investieren in die Modernisierung älterer Windräder, die jeweils durch neue Anlagen ersetzt wurden. Das waren die beiden Private Placements „Windenergieanlage Kahnsdorf 1“ (zum  ECOanlagecheck) und „ Windenergieanlage Rapshagen“ (zum  ECOanlagecheck)  sowie „CEPP WE05 – Beppener Bruch V“ (zum  ECOanlagecheck). Alle diese Direktbeteiligungen sind bereits ausverkauft.

Anleger von „Windenergieanlage Rapshagen“ erhalten erstes Geld


Ihre erste planmäßige Ausschüttung haben die Anleger der „Windenergieanlage Rapshagen“ erhalten. Das Windrad in Brandenburg laufe planmäßig und habe im Vorjahr mehr als 3 Millionen Kilowattstunden Ökostrom ins Stromnetz eingespeist, teilte CEPP dazu mit. Dafür erhielten die Anleger dem Unternehmen zufolge für 2014 7,5 Prozent auf ihr investiertes Kapital. Die Beteiligung kam 2013 auf den Markt. Sie war bereits im Juni desselben Jahres ausverkauft. Seit Mai 2014 läuft die Anlage in Rapshagen im Regelbetrieb.
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