Trennung zum neuen Jahr: Unternehmenschef Alfred Platow und die ÖkoWorld AG halten nicht mehr an Hauck & Aufhäuser als Verwahrstelle der Fonds fest. / Foto: Unternehmen

12.12.17 Fonds / ETF

ÖkoWorld trennt sich von der Verwahrstelle für fünf Fonds

Die ÖkoWorld AG aus Hilden wechselt die Verwahrstelle für fünf ihrer Fonds. Ab dem 1. Januar 2018 sei die DZ Privatbank für den ÖkoWorld ÖkoVision Classic, den ÖkoWorld Rock 'n' Roll Fonds, den ÖkoWorld Klima, den ÖkoWorld Water for Life und den ÖkoWorld Growing Markets 2.0 zuständig. Bisher lagen die Portfolios bei der Luxemburger Filiale von Hauck & Aufhäuser. "Für die Anleger ändert sich durch den Wechsel nichts", teilte ÖkoWorld-Sprecher Gunter Schaefer gegenüber ECOreporter.de mit.

Grund für die Veränderung sei der neue Eigentümer der Hauck & Aufhäuser Gruppe: der chinesische Mischkonzern Fosun. Das bestätigte ÖkoWorld auf unsere Anfrage. Der auf ethisch-ökologische ausgerichtete Finanzdienstleister steht Fosun sehr skeptisch gegenüber. Die Chinesen hatten Hauck & Aufhäuser 2016 nach einer langen Prüfung durch die Aufseher übernommen. Fosun gilt als kaufhungrig und hält unter anderem Anteile am deutsch-britischen Reisekonzern Thomas Cook (Neckermann).

Durch die Entscheidung von ÖkoWorld schmilzt das von Hauck& Aufhäuser betreute Vermögen deutlich.  Die ÖkoWorld-Nachhaltigkeitsfonds haben erst vor kurzem die Marke von einer Milliarde Euro an verwaltetem Vermögen geknackt. Nur für den New Energy Fund (ISIN: LU0121747215 / WKN: 581365) ändert sich nichts: Fondsmanager ist die Schweizer Gesellschaft J Safra Sarasin, Verwahrstelle bleibt die RBC Investor Services Bank. ÖkoWorld fungiert bei diesem Portfolio lediglich als Initiator und exklusiver Vertriebspartner.
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