25.01.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Papierhersteller SCA schafft Rückkehr in die Gewinnzone

Eine deutlich verbesserte Bilanz für das Geschäftsjahr 2012 hat der schwedische Papierhersteller Svenska Cellulosa Aktiebolaget (SCA) vorgelegt. Demnach kletterte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf umgerechnet 9,8 Milliarden Euro. Und nach 33,7 Millionen Euro Nettoverlust aus fortlaufenden Geschäften in 2011 kam SCA nun auf 517,4 Millionen Euro Nettogewinn.

Positiv auf die Bilanz ausgewirkt habe sich unter anderem der Verkauf der Verpackungssparte von SCA an die britische DS Smith Group für 1,6 Milliarden Euro. Auch Stärkung des Hygiene-Segments mit der Übernahme der Europa-Geschäfte des US-Konzerns von Georgia Pacific habe sich positiv ausgewirkt. Diese Übernahme soll SCA bis 2016 im Bereich Hygeinetücher wesentlich kosteneffizienter machen, hieß es dazu. Die zu erwartenden Synergie-Effekte würden erst 2016 voll zur Entfaltung kommen, so der Vorstand.

Im vierten Quartal erzielte SCA mit 2,7 Milliarden Euro 11,9 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen aus Stockholm 239,5 Millionen Euro Nettogewinn aus fortlaufender Geschäftstätigkeit. Im Vorjahresquartal hatte SCA noch 422 Millionen Euro Nettoverlust ausgewiesen.

Svenska Cellulosa AB (SCA): ISIN SE0000112724 / WKN 856193
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