13.06.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Phoenix Solar startet schwimmende Photovoltaik-Anlage

Einem Tochterunternehmen der Phoenix Solar AG aus dem bayrischen Sulzemoos ist es gelungen, eine schwimmende Photovoltaik-Anlage ans Netz zu bringen. Die Pilotanlage der Phoenix Solar Pte Ltd. in Singapur dient der Erforschung neuer Einsatzmöglichkeiten von Photovoltaik. Wir veröffentlichen die Mitteilung des Unternehmens hierzu im Original.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Die Phoenix Solar Pte Ltd hat eine schwimmende Photovoltaik-Anlage erfolgreich ans Netz angeschlossen. Die in Singapur ansässige Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, war federführend in dem privat finanzierten Projektteam, das die 5 kWp Anlage mit Unterstützung des Nationalen Park- und Gartenrates in den Wassergärten des Bishan Parks entwarf und installierte.

Die Pilotanlage dient dazu, die ökologischen Auswirkungen einer solchen Anlage zu erforschen und festzustellen, inwieweit derartige Anlagen in Süßwassergewässern sinnvoll eingesetzt werden können. Phoenix Solar wird sie in den kommenden zwölf Monaten laufend überwachen. Sensoren messen unter anderem Sonneneinstrahlung, Temperatur und Feuchtigkeit und liefern die Daten zur exakten Leistungsbestimmung.

Zugleich werden die Auswirkungen auf die lokale Umwelt bestimmt, insbesondere werden eventuelle Veränderungen von Wasserqualität, Flora und Fauna erfasst. Mögliche Vorteile einer schwimmenden Anlage wären unter anderem eine verbesserte Anlagenleistung aufgrund der Wasserkühlung, die geringere Verdunstung aufgrund der Abdeckung einer Teilfläche des Gewässers sowie ein geringeres Algenwachstum aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung in das Gewässer.

Schwimmende PV-Systeme in geeigneter Größe könnten eine gute Ergänzung für bestehende Wasserkraftwerke in heißen Ländern darstellen. Diese Grundannahme des Projektes stützt sich auf die Überlegung, dass sie deren Wasservorräte schonen und gleichzeitig Strom produzieren. Zudem könnten derartige Anlagen in Gegenden sinnvoll eingesetzt werden, die über wenig geeignete Freiflächen, wohl aber über große, verteilte Wasserflächen verfügen, wie insbesondere Singapur.

Die Solarmodule wurden von REC Modules Pte Ltd. in Singapur hergestellt und für die Versuchsanlage kostenlos zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um Module der 20 REC Peak Energy Serie, die im Winkel von 10 auf verbundenen, UV-resistenten Schwimmelementen montiert sind. Das System ist an vier Punkten im Teichgrund verankert. Der produzierte Strom wird mit seetauglichen Unterwasserkabeln an Land geleitet.

Über die Phoenix Solar AG
Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten, konnte das Unternehmen seit seiner Gründung Solarmodule mit einer Leistung von weit über einem Gigawatt absetzen. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. www.phoenixsolar-group.de
 
Kontakt:
Phoenix Solar AG
Dr. Joachim Fleing
Investor Relations Representative
Tel.: +49 (0) 8135 938-315
Fax: +49 (0) 8135 938-399
j.fleing@phoenixsolar.de
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