24.01.13 Anleihen / AIF

Photovoltaikspezialistin Solarwatt in GmbH umgewandelt

Die Umwandlung in eine GmbH hat die Dresdener Photovoltaispezialistin Solarwatt vollzogen. Ein entsprechender Eintrag im Handelsregister habe den Umwandlungsprozess abgeschlossen, teilten die Verantwortlichen des Unternehmens mit.

Dieser Schritt war Teil des Sanierungskonzepts, mit dem Solarwatt seine Insolvenz in Eigenregie durchgeführt hatte. Das Verfahren war bereits im Oktober 2012 aufgehoben worden (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete). Das operative Geschäft von Solarwatt sei durch die Umstellung nicht berührt, hieß es. Sowohl der bisherige Vorstandsvorsitzende Detlef Neuhaus als auch der Finanzvorstand bleiben faktisch im Amt. Niehaus werde Sprecher der Geschäftsführung, Bovenschen bekleide nun den Posten des Geschäftsführers Finanzen und Personal. Vorsitzender des Verwaltungsrates der Solarwatt GmbH ist der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Johannes Fritz.

Bovenschen und Niehaus sind überdies nun auch Anteilseigner von Solarwatt, hieß es weiter. Einen weiteren Anteil im mittleren einstelligen Prozentbereich halte künftig die durch die schweizerische Evoco AG verwaltete Beteiligungsgesellschaft N.E.I. LP. Hauptaktionär mit einer 90 Prozent Beteiligung am Grundkapital bleibe weiterhin der Unternehmer Stefan Quandt. Konkret beteiligt ist dessen Beteiligungsgesellschaft Aqton SE.

Die Solarwatt AG hat 2010 eine Anleihe (ISIN DE000A1EWPU8) begeben, die dem Unternehmen 25 Millionen Euro von Kleinanlegern bescherte. Die Rückzahlung wäre 2015 fällig gewesen. Die Anleihe-Gläubiger hatten im Rahmen der Insovenz des Unternehmens zugestimmt, zunächst 16 Prozent von Solarwatt zurückerstattet zu bekommen, um 2015 unter Umständen weitere Mittel zurückzuerhalten (ECOreporter.de Opens external link in new windowberichtete) .
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