Die Krise von LDK führte auch zur Pleite der deutschen Sunways AG. Denn der Großaktionär aus Fernost musste seine Unterstützung des Solarunternehmens aus Konstanz einstellen: Solarmodule und Wechselrichter von Sunways im Einsatz. / Foto: Unternehmen

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Pleiten-Domino: Auch US-Sparte von LDK Solar insolvent

Der seit langem wankende chinesische Photovoltaik-Riese LDK Solar scheint endgültig in die Knie zu gehen. Immer mehr Unternehmensteile folgen der LDK-Niederlassung auf den Cayman-Inseln in eigene Insolvenzverfahren. Auch die gesamte US-Sparte – namentlich die drei Tochtergesellschaften LDK Solar USA, Inc., LDK Solar Tech USA, Inc. und LDK Solar Systems, Inc. – haben Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt. Mittlerweile hat es auch Unternehmensteile in China erwischt. Konkret geht es dabei um die Siliziumsparte des Konzerns, dessen Verfahren vor einem Gericht in Hongkong läuft.


LDK gilt seit langem als schwer überschuldet. Der operative Kern von LDK Solar ist im chinesischen Xinyu ansässig. Dieser galt bislang als unberührt von den Pleiten der Tochtergesellschaften. Auch dank massiver Finanzhilfen staatlicher Banken und regionaler Behörden in China sowie der Geduld einiger institutioneller Investoren aus Übersee gelang es dem Konzern lange den wirtschaftlichen Kollaps auch außerhalb der Heimat zu vermeiden. Kürzlich war allerdings der erst Der 39-jährige Gründer langjährige LDK-Chef  Xiaofeng Peng von allen seinen  Ämtern zurückgetreten (ECOreporter.de  berichtete).

LDK Solar Co. Ltd: ISIN US50183L1070 / WKN A0MSNX
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