Offshore-Projekt von Bard. Der stockende Ausbau der deutschen WIndkraft auf See bringt immer mehr Akteuere dieser Branche in die Schieflage. / Quelle: Unternehmen

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PNE Wind AG kauft Offshore-Projekte ein

Die PNE Wind AG aus Cuxhaven baut ihre Offshore-Aktivitäten aus. Wie der Windkraftprojektierer mitteilt, hat er drei Offshore-Projekte in der Nordsee von der BARD Engineering GmbH erworben. Die Projekte seien vom bisherigen Eigentümer bereits so weit entwickelt worden, dass sie sich derzeit im Planfeststellungsverfahren beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) befinden. Der Offshore-Windkraft Pionier Bard kämpft derzeit um sein wirtschaftliches Überleben und musste vor wenigen Wochen ankündigen, massenhaft Personal abzubauen.

In den drei erworbenen Offshore-Windparkprojekten können nach derzeitiger Planung insgesamt bis zu 240 Offshore-Windenergieanlagen mit je fünf Megawatt Leistungskapazität errichtet werden. Die PNE will die Projekte bis zur Baureife weiter entwickeln.

Den Kaufpreis beziffern die Cuxhavener mit insgesamt 17 Millionen Euro. Allerdings sei der Vollzug des Kaufvertrages noch „von dem Eintritt verschiedener Vollzugsbedingungen abhängig“, die PNE nicht konkretisierte. Man habe variable Teilzahlungen vereinbart, die jeweils zu festgelegten Projektfortschritten oder bei einem Verkauf der Projekte fällig werden. Diese können den Angaben zufolge den festen Kaufpreis deutlich übersteigen.

Erst vor kurzem hatte die PNE über die Ausgabe von Anliehen frisches Kapital eingeworben (wir berichteten). Das Unternehmen hatte angekündigt, das eingesammelte Geld vor allem für den Ausbau der Offshore-Windkraftaktivitäten zu nutzen.

PNE Wind AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG
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