Der Hauptsitz der PNE Wind AG befindet sich in Cuxhaven. / Quelle: Unternehmen

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PNE Wind AG verringert Quartalsverlust

Der Cuxhavener Windkraftprojektierer PNE Wind AG schreibt rote Zahlen. Das erste Quartal 2014 beendete die PNE Wind AG mit 800.000 Euro Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT). Allerrdings hatte der EBIT-Verlust im Vorjahreszeitraum mit 2,5 Millionen Euro noch 68 Prozent höher gelegen. Der Quartalsumsatz hingegen hat sich auf Jahressicht allerdings nahezu verdreifacht. Er stieg auf 32,9 Millionen Euro nach 12,2 Millionen  im Vorjahreszeitraum. Hierzu merkte die Unternehmensführung an, das die in der aktuellen Bilanz alle Töchter der PNE Wind AG enthalten sind, auch die des 2013 zugekauften Windkraftprojektierers WKN AG aus Husum. Das war im Vorjahresquartal noch nicht der Fall.


Die insgesamt positive Bilanzentwicklung sei auf das Projektgeschäft zu Lande – also onshore – zurückzuführen. Auch habe die WKN AG die Präsenz der PNE Wind AG im Ausland erweitert. Dies gelte es in nächster Zukunft weiter auszubauen, erklärte der Vorstandsvorsitzende der PNE Wind AG Matin Billhardt: „ Nachdem wir unsere vorherige Dreijahresprognose erfüllt haben, bestätigen wir für den Konzern, einschließlich der WKN AG, unsere Prognose: wir erwarten in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 ein EBIT von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro“, so der Vorstand. Schließlich seien die Auftragsbücher der PNE Wind AG sowohl im Bereich Windkraft zur See (offshore) als auch zu Lande gut gefüllt.


Die PNE-Wind-Aktie wies heute bis 10:44 Uhr im Xetra der Deutschen Börse  einen leichten Aufwärtstrend auf. Sie legte 0,3 Prozent zu und erreichte 2,92 Euro. Damit ist die Aktie 5,8 Prozent teurer als vor vier Wochen.  Auf Jahressicht liegt der Anteilsschein damit 2,3 Prozent im Plus.

PNE Wind AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG
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