26.03.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

PNE Wind kann Offshore-Park Gode Wind II nicht verkaufen und meldet schwache Bilanzzahlen für 2011

Der Windkraftprojektierer PNE Wind AG aus Cuxhaven neigt dazu, wichtige Negativnachrichten freitags und dann recht spät zu veröffentlichen. So hat er es auch am letzten Freitag gehalten. Wie er spät am Abend bekannt gab, bleibt er weiterhin der alleinige Besitzer des Offshore-Parks Gode Wind II mit einer Nennleistung von 252 Megawatt. Der Verkauf an die Tochter von der dänischen Brancor Capital Partners APS, die Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Hyssing, sei nicht zustande gekommen, da Hyssing die für den 23. März vereinbarten Leistungen nicht geleistet habe, so PNE Wind.

Heute früh hat der Windprojektierer dann eine schwache Jahresbilanz für 2011 veröffentlicht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete PNE Wind demnach etwa 100.000 Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT). Im Vorjahr lag das EBIT noch bei 9,5 Millionen Euro. Der Konzernjahresfehlbetrag lag bei 3,9 Millionen Euro nach einem Überschuss im Vorjahr von 7,9 Millionen Euro. Die Gesamtleistung im abgelaufenen Jahr schrumpfte gegenüber den 80 Millionen im Vorjahr auf 53,9 Millionen Euro. Der PNE-Vorstand will die Auszahlung einer Dividende von vier Cent je Aktie vorschlagen.

Trotz des bislang gescheiterten Verkaufs von Gode Wind II sehe die Geschäftsführung großes Potential in den von PNE Wind entwickelten Offshore-Vorhaben, die auf kurze und mittelfristige Sicht sich als profitabel erweisen würden, so die Geschäftsführung. Für den Zeitraum zwischen 2011 und 2013 geht PNE Wind-Vorstand von einem kumulierten EBIT-Ergebnis zwischen 60 und 72 Millionen Euro aus.

Die PNE Wind AG entwickelt zurzeit Projekte im In- und Ausland, die eine Gesamtleistung von rund 3,2 Gigawatt  im Onshore-Bereich erreichen sollen sowie weitere 3,307 Gigawatt geplante Leistung im Offshore-Bereich. Dies stelle eine solide Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum dar, so PNE Wind.

PNE Wind AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG

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