10.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Presserundschau: Bauzulieferer Geberit schafft es, gegen den Strom zu schwimmen

Ein positives Bild des börsennotierten Schweizer Bauzulieferers Geberit AG zeichnet die Züricher „Handelszeitung“ in einem aktuellen Beitrag. Das Unternehmen stelle mit seiner Marge von 28,2 Prozent bei Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr ein „absolutes Unikat unter den Bauausrüstern“ dar, so das Blatt.

Laut der Handelszeitung sind Analysten optimistisch für die weitere Entwicklung von Geberit. So habe Martin Hüsler, Chefanalyst der Zürcher Kantonalbank, erklärt, das Unternehmen sei im schwieriger werdenden Marktumfeld aussichtsreich aufgestellt, um überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen. Patrick Laager von der Bank Vontobel sagte demnach, Geberit habe unter Beweis gestellt, dass die Umsätze auch in Märkten, die stark rückläufig seien, gehalten oder gesteigert werden könnten. Und Christian Arnold vom Bankhaus Oppenheim, Zürich, bezeichnet Geberit demnach als „grossartige Aktie in einem negativen Sektor“.

Wie es weiter heißt, muss Geberit vor dem Hintergrund rückläufiger Märkte zusätzliches Wachstum in jungen Absatzgebieten generieren. Geberit-Verkaufsleiter Frank Reimann setze dabei auf den Mittleren Osten (Saudi-Arabien, Emirate), Indien, Südafrika und Russland. Dort werde das Geschäft vor allem durch Infrastrukturbauten wie Flughäfen, Gewerbebauten, Hotels, Konsum- und Sportstätten angeregt.

Geberit AG: WKN A0MQWG / ISIN CH0030170408

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