02.08.11 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Presseschau: Neue Untersuchungen im PCB-Skandal um die Envio AG

Haben unzureichende Absicherungen der Werkshallen die PCB-Belastungen am ehemaligen Stammwerk des Recycling-Unternehmens im Dortmunder Hafen verursacht? Zu dieser Frage haben das NRW-Umweltministerium und –Arbeitsministerium neue Untersuchungen und Stellungnahmen nachgeordneter Behörden angefordert.


Grund sind Medienberichte der WAZ-Gruppe, die entsprechende Hinweise darauf öffentlich machten. Nach Darstellung des WAZ-Nachrichtenportals 'Der Westen' herrschen auf dem „weitgehend unsanierten Envio-Gelände im Dortmunder Hafen katastrophale Sicherheitslücken“.


Zudem brachte das Nachrichtenportal sechs Krebserkrankungen mit der PCB-Vergiftung in Verbindung. Diese seien bei einer Fachärztebefragung zu dem eigens eingerichteten Betreuungsprogramm für die PCB-Opfern zu Tage getreten. Der Befragung hätten die Untersuchungsergebnisse von 273 Patienten zugrunde gelegen.


Der ehemalige Geschäftsführer der Envio Recycling GmbH & Co. KG, ein ehemaliger Betriebsleiter, ein externer Immissionsschutzbeauftragter und ein ehemaliger Werkstattmeister des Recycling-Unternehmens sollen sich wegen dem Skandal vor Gericht verantworten (wir Opens external link in new windowberichteten). ECOreporter.de führt die Envio AG seit geraumer Zeit in der Wachhundrubrik. Mehr dazu lesen Sie Opens external link in new windowhier.

Envio AG: ISIN DE000A0N4P19 / WKN A0N4P1
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