09.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Presseschau: Schott Solar setzt auf Doppelstrategie

Der große Vorteil der Schott Solar sei ihre Konzentration auf zwei Bereiche: die Photovoltaik und die Parabolrinnentechnologie, das sagte Unternehmenschef Martin Heming in einem Interview mit boerse.ARD.de. Dadurch seien doppelte Chancen bei halbem Risiko möglich. Der Börsengang werde nun angestrebt, weil das langjährige Joint Venture mit RWE nicht mehr bestehe und die “extremen Wachstumsaussichten” einen hohen Kapitalbedarf mit sich brächten. Das Potenzial für die Parabolrinnentechnologie sei enorm, in Spanien seien derzeit 80 Projekte in Planung und aus Algerien, Ägypten und arabischen Ländern habe Schott Solar schon Aufträge erhalten. Heming betont, dass der deutsche Markt mit 50 Prozent Umsatzanteil nach wie vor wichtig sei, jedoch künftig an Bedeutung verlieren werde. Der Siliziumnachschub sei durch ein Joint Venture mit Wacker Chemie gesichert. Die Kritik der Konsortialbank über die geplante Abführung eines Drittels des Börsenerlöses an den Mutterkonzern Schott, verteidigte der Unternehmenschef als reguläre Wirtschaftspraxis.

Der Börsenstart ist für den 19. September geplant.

Schott Solar AG: ISIN DE000A0RAS03 / WKN A0RAS0

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