Solaranlage mit Modulen von Yingli. / Quelle: Unternehmen

30.10.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Presseschau: Yingli kontert Vorwürfe aus Deutschland

Der chinesische Solarhersteller Yingli Green Energy weist Vorwürfe aus Deutschland zurück, den mittlerweile insolventen Geschäftspartner SiC Processing GmbH nicht rechtzeitig bezahlt zu haben und infolge dessen mitverantwortlich für die Pleite des Photovoltaik-Dienstleisters aus der Nähe von Amberg  zu sein. Der Insolvenzverwalter von SiC Processing, Christopher Seagon von der Kanzlei Wellensiek, hatte zuvor Medienvertretern gegenüber erklärt, er erwäge mit dieser Begründung 23 Millionen Euro bei den Chinesen einzuklagen.  Den Streitwert bezog er, den Medienberichten zufolge  dabei zum Teil darauf, dass Yingli bestehende Verträge gebrochen habe (ECOreporter.de berichtete).

Yingli wies diese Vorwürfe nun nachdrücklich zurück. Das berichtet das pv magazine Deutschland. Dem Bericht zufolge argumentiert Yingli wie folgt: Zwar gebe es noch Uneinigkeit um eine Restzahlung von Yingli an SiC, allerdings seien sonst alle Rechnungen wie vorgesehen beglichen worden. Yingli habe zudem weder Verträge mit SiC gebrochen, noch sei das Unternehmen aus Baoding infolge dessen verantwortlich für die Pleite der SiC Processing GmbH.  Einerseits sei Yingli bemüht, die mit der Insolvenzverwaltung eine Lösung für die strittigen Restzahlungen zu finden. Andererseits behalte sich Yingli seinerseits rechtliche Schritte vor,  unter anderem weil SiC seinerseits in der Vergangenheit Verträge nicht habe erfüllen können.

Yingli Green Energy Holding Co. Ltd: ISIN US98584B1035 / WKN A0MR90
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