Sicherheitslücken in den Mikroprozessoren von Intel und anderen Herstellern beunruhigen Verbraucher und Aktionäre. / Foto: Unternehmen

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Problemfall Intel: Aufregung um Sicherheitslücken und CEO

Die bekannt gewordenen Sicherheitslücken bei Computerchips betreffen Milliarden von Geräten. Hersteller Intel bemüht sich um Schadensbegrenzung und arbeitet mit anderen Unternehmen an Lösungen. Das US-Unternehmen ist eine  ECOreporter-Favoriten-Aktie (Link entfernt) aus der Kategorie  Dividendenkönige. (Link entfernt)

Durch die Sicherheitslücken können vertrauliche Daten abgeschöpft werden oder Geräte "stillgelegt" werden, wie IT-Experten berichteten. Die Lücken existieren ihnen zufolge seit mehr als zwei Jahrzehnten. Ob sie schon ausgenutzt wurde, konnten die Forscher, die das Problem entdeckt hatten, bisher nicht sagen. Mögliche Attacken hinterließen keinerlei Spuren. Das trägt nicht zur Beruhigung bei.

Aktien veräußert: Was wusste der Intel-CEO?

Während die IT-Spezialisten unter Hochdruck an einer Lösung arbeiten, sorgten neue Nachrichten für Aufregung: Intel-CEO Brian Krzanich hat im November Aktien aus seinem Bestand verkauft. Netto verringerte er seine Position in Intel-Aktien im Wert von 10,8 Millionen Dollar. Ferner tauschte er fällige Optionen in Aktien und verkaufte auch diese.

Insgesamt erlöste Krzanich mit den Verkäufen rund 38 Millionen Dollar, berichtet unter anderem das Handelsblatt. Da die Sicherheitslücken schon länger bekannt waren, dürften demnächst einige Fragen auf den CEO zu dem Aktiengeschäft zukommen.

Der Intel-Kurs fällt am Freitag um 10:45 Uhr um 0,4 Prozent auf 36,40 Euro.  Wir hatten geraten, die Beteiligung vorerst zu halten.


Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681
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