Die Auslieferungen von Trina Solar in die EU sind im ersten Quartal 2014 offenbar ins Stocken geraten. Im Bild ein Siemens-Solarpark in Frankreich mit Modulen von Trina Solar. / Quelle: Unternehmen

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Prognose korrigiert: Trina Solar verfehlt Absatz-Erwartungen

Die bisherige Absatzprognose des Photovoltaikherstellers Trina Solar für das erste Quartal 2014 war offenbar zu optimistisch angesetzt. Der Konzern aus Changzhou in China korrigierte die Erwartung nun jedenfalls deutlich nach unten.

Die Trina-Verantwortlichen gehen davon aus,  zwischen Januar und März 2014 Solartechnik mit 540 bis 570 Megawatt (MW) Leistungskapazität ausgeliefert zu haben – inklusive der Komponenten, die für selbst entwickelte Solaranlagen genutzt wurden. Bisher war die Trina-Solar-Führung von einem Quartalsabsatz zwischen 670 und 700 MW ausgegangen. An der Absatzprognose für das Gesamtjahr 2014 (3.600 bis 3.800 MW) hält die Trina-Führung unverändert fest.

Weil die EU neue Mindestpreise für die Einfuhr chinesischer Solartechnik festgelegt habe, sei es bei Auslieferungen an europäische Kunden in den ersten drei Monaten 2014 vorrübergehend zu Verzögerungen gekommen, so der Vorstand. Zugleich hoben die Verantwortlichen die Erwartung für die Gewinnmarge im ersten Quartal 2014 auf 18 bis 20 Prozent an. Bisher war von einer Marge im Bereich 15 bis 17 Prozent die Rede gewesen. Diese Neueinschätzung hänge mit der Preisentwicklung bei Solarmodulen zusammen, hieß es. 

Kurz zuvor hatte schon der ebenfalls chinesische Solarkonzern Yingli Green Energy seine Absatzprognose in ähnlicher Weise korrigiert. Allerdings machte Yingli die Schwäche des chinesischen Heimatmarktes im ersten Quartal für das Verfehlen der ursprünglichen Absatzprognose verantwortlich (mehr lesen Sie  hier).

Trina Solar Ltd: ISIN US89628E1047 / WKN A0LF3P

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