juwi-Windpark in der Pfalz: Insgesamt hat juwi in der letzten Ausschreibungsrunde den Zuschlag für vier Projekte erhalten. / Foto: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Projektentwickler juwi erfolgreich bei Windkraft-Ausschreibungen

Bei der vierten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land war der rheinland-pfälzische Projektentwickler juwi erfolgreich. Das Unternehmen mit Sitz in Wörrstadt sicherte sich Zuschläge für die Projekte Beelitz (Brandenburg) und Krackow (Mecklenburg-Vorpommern) sowie für zwei Projekte in Freisen (Saarland). Damit hat juwi im laufenden Jahr bereits Zuschläge für 15 Windenergie-Projekte mit einer Gesamtleistung von gut 130 Megawatt erhalten.

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Insgesamt schrieb die Bundesnetzagentur bei der aktuellen Gebotsrunde 670 Megawatt Leistung Windenergie an Land aus. Mit 6,26 Euro-Cent pro Kilowattstunde lag der durchschnittliche Zuschlagspreis nur geringfügig unter dem zulässigen Höchstgebot von 6,30 Euro-Cent pro Kilowattstunde.

Der nächste Gebotstermin für Windenergie an Land endet am 1. November 2018 - wobei die Ausschreibung technologieoffen ist. Die von der Bundesnetzagentur ausgeschriebene Leistung beträgt dann lediglich 200 Megawatt.

"Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Projekten absolut wettbewerbsfähig sind und über eine sehr gute Markt- und Wettbewerbseinschätzung verfügen", kommentiert Meinrad Wagenschwanz, Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland, die Ausschreibungsrunde. "Klar ist aber auch, dass die Branche für den weiteren Ausbau stabile und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen benötigt."

Um die auch im Süden und Südwesten Deutschlands vorhandenen Potenziale künftig erschließen zu können, appelliert juwi-Vorstand Michael Class an die Politik, eine bessere regionale Steuerung des Windenergie-Ausbaus einzuleiten. Dazu bedarf es einer Anpassung der Berechnungsverfahren zur regionalen Kompensation sowie einer wie auch immer gearteten Quote für Projekte südlich der so genannten Mainlinie. "Zusammen mit über 50 Unternehmen der Branche fordern wir daher in einem entsprechenden Appell die Bundesregierung auf, den Ausbau der Windenergie aus Klimaschutzgründen wieder zu beschleunigen. Eine regionale Steuerung würde zudem die Stromnetze deutlich entlasten", so Class weiter.

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