Solarwafer sind Scheiben aus gebranntem Silizium. Wie das Foto zeigt werden sie nass mit Drahtsägen zerteilt, wie sie etwa der Soalrausrüster Meyer Burger anbietet. Aus ihnen fertigen Solarhersteller dann Solarzellen. / Quelle: Meyer Burger Technology AG

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PV Crystalox Solar meldet verheerende Jahresbilanz

PV Crystalox Solar aus dem britischen Abingdon ist 2014 wieder zurück in die Verlustzone gerutscht. Der Hersteller von Solarwafern hat nach vorläufigen Berechnungen beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in 2014 ein Minus von 2,306 Millionen Euro erwirtschaftet. 2013 hatte PV Crystalox einen Gewinn von 10,5 Millionen Euro erreicht nach einem EBIT-Verlust von 30 Millionen Euro in 2012.

Die Auslieferungen lagen mit 212 Megawatt (MW) auf dem Vorjahresniveau. Dennoch brach der Jahresumsatz ein auf 53,132 Millionen Euro nach 71,4 Millionen Euro Umsatz im Vorjahr.

Iain Dorrity, Chief Executive Officer (CEO) verwies zur Erklärung der schwachen Bilanz auf negative Währungseffekte und die strake Konkurrenz im Geschäft mit Solarwafern. Das Untenrhemen verfüge derzeit über keine langfristigen Verträge mit Kunden und belifere in erster Line Abnehmer aus Taiwan, die von den Strafzöllen auf Solartechnik betroffen sein, die von den USA erhoben werden.

PV Crystalox AG: ISIN GB00B1WSL509 / WKN A0MSFQ
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