Einen großen Teil seiner Produkte fertigt der Solarkonzern REC Solar ASA in Asien. Im Bild: ein Fabrik in Singapur.

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REC Solar macht Fortschritte am US-Photovoltaikmarkt

Der norwegisch-amerikanische Solarhersteller REC Solar ASA hat einen neuen Rahmenvertrag zur Lieferung von Solarmodulen an einen Kunden in den USA erhalten. Das Unternehmen mit Sitzen im norwegischen Sköyen und in San Louis Obispo in Kalifornien soll demnach Module mit 50 Megawatt (MW) Kapazität an die US-Dachsolaranlagenspezialistin Sunrun liefern. Die auf Solarsysteme für Privathaushalte spezialisierte Kundin werde dem neu geschlossenen Vertrag zufolge bis zu 100 MW an Modulen von REC abnehmen, hieß es.


Mit dieser Bestellung habe sich das Auftragsvolumen aus den USA in den vergangenen zwölf Monaten nunmehr verdoppelt, erklärte die Führung von REC Solar. Der US-Markt befinde sich in einem rasanten Wachstum, erklärte der Vorstand des Solarherstellers die strategische Bedeutung des neuen Auftrags.

REC Solar ist erst seit dem dritten Quartal 2013 eigenständig börsennotiert. Es ging aus der Aufspaltung des norwegischen Solarkonzerns Renewable Energy Corp. aus Sandvika hervor. Dieser war mit der Krise der Solarbranche in existenzielle Schieflage geraten. Daraufhin wurden die beiden wichtigsten Geschäftsbereiche Solartechnik einerseits und Siliziumprouktion andererseits als jeweils eigenständige Börsenunternehmen ausgegliedert.

REC Solar ASA: ISIN NO0010112675 / WKN A0BKK5

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