Die Solar Millennium AG hat in Spanien solarthermische Großkraftwerke umgesetzt. / Foto: Unternehmen

10.11.15 Nachhaltige Aktien , Meldungen , Anleihen / AIF

Rechtstreit zwischen Utz Claasen und Gründer von Solar Millennium beendet?

Der Rechtstreit zwischen Utz Claassen, in 2010 für 74 Tage Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG, und Hannes Kuhn, deren damaligem Aufsichstrat und Mitbegründer, ist offenbar beendet. Der Ex-EnBW-Manager Utz Claassen hatte Kuhn vor kalifornischen Gerichten auf Schadenersatz verklagt. Diese Klage ist nunmehr vom Supreme Court in letzter Instanz als unzulässig abgewiesen worden. Das melden Kuhns Anwälte, die internationale Rechtsanwaltsgesellschaft Orrick, Herrington & Sutcliffe LLP. Das Urteil sei damit rechtskräftig. Claassen sei bei dem Rechtsstreit durch alle Instanzen von der US-Kanzlei Mayer & Brown LLP vertreten worden.

Kuhn hatte 2011 das Aufsichtsratsgremium verlassen müssen, nachdem Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen ihn bekannt geworden waren (wir  berichteten). 2010 hatte er sich mit Claasen nach dessen abruptem Rücktritt eine öffentliche Schlammschlacht geliefert.

Die Solar Millennium AG ist seit 2012 insovent. Von der Pleite der Spezialistin für solarthermische Großkraftwerke sollen mehr als 30.000 Anleger betroffen sein, 16.000 davon Anleihegläubiger, die allein 227 Millionen Euro investiert hatten.

ECOreporter.de führt Solar Millennium in der Wachhund-Rubrik.

Solar Millennium AG: ISIN DE0007218406 / WKN 721840
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