18.05.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Recyclingspezialistin wehrt sich gegen Vorwürfe – Quartalsbilanz vorgelegt

Gegen die jüngst von einem ehemaligen Mitarbeiter geäußerten Vorwürfe zum Umgang mit PCB-belasteten Transformatoren setzt sich das Dortmunder Recycling-Unternehmen Envio AG zur Wehr. In einer Stellungnahme wies die Recyclingspezialistin die Vorwürfe als haltlos zurück.


Um die Gerüchte zu wiederlegen, sollen in der kommenden Woche unterschiedliche Untersuchungen in verschiedenen Bereichen des Betriebsgeländes stattfinden, teilt der Konzern mit. Dabei werde die Envio AG mit den zuständigen Behörden kooperieren.


Nach den zahlreichen negativen Schlagzeilen gibt es nun auch positive Neuigkeiten von der Envio AG: Laut der aktuellen Quartalsbilanz ist es den Unternehmen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs gelungen, Umsatz und Ergebnis deutlich zu steigern: Der Umsatz kletterte den Negativschlagzeilen zum Trotz in den ersten drei Monaten auf 6,20 Millionen Euro, drei Mal so viel wie im ersten Quartal des Vorjahres. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 420.000 auf 1,63 Millionen Euro.


Grund für das positive Ergebnis sei vor allem die Envio-Produktionsanlage in Korea, die ihren Betrieb erst im zweiten Halbjahr 2009 aufgenommen hatte, hieß es.

Envio AG:  ISIN DE000A0N4P19 / WKN A0N4P1
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