24.09.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Risse im Verhältnis von Gamesa und Iberdrola? - Kooperationsvereinbarung aufgeweicht

Frühestens Mitte 2011 tritt das Abkommen über eine strategische Zusammenarbeit des Windturbinenbauers Gamesa mit dem Energiekonzern Iberdrola in Kraft. Das geht aus einer Mitteilung der beiden spanischen Unternehmen zur eine Überarbeitung der bisherigen Vereinbarung  aus dem Juni 2008 hervor.

Ursprünglich war die Bildung eines joint venture vorgesehen, in das Gamesa für das Gemeinschaftsunternehmen ein Portfolio an europäischen Windkraftprojekten entwickelt und dafür eine Beteiligung daran erhält. Mit Verweis auf die gegenwärtigen Marktbedingungen und mögliche rechtliche Probleme sei man übereingekommen, dass Gamesa die Windparks auch erwerben und auf die Bildung eines joint venture verzichten kann, hieß es nun. Konkreter äußerten sich die Unternehmen dazu bislang nicht.

Wie es nun heißt, wird Iberdrola entgegen der ursprünglichen Verabredung von Gamesa in Großbritannien und in der Dominikanischen Republik entwickelte Windparks nicht erwerben. Dafür könne das britische Portfolio in das Gemeinschaftsunternehmen einfließen, so es denn entstehe. An diesem würde dann der Energiekonzern mit 75 Prozent der Anteile der dominante Partner sein und Gamesa über 25 Prozent der Anteile verfügen.

Bei Iberdrola werden die Geschäfte im Bereich der Erneuerbaren Energien von der börsennotierten Tochter Iberdrola Renewables geführt. Diese hatte im 1. Halbjahr 2009 einen Ergebniseinbruch erlitten (wir Opens external link in new windowberichteten).

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
Iberdrola SA: ISIN ES0144580Y14 / WKN A0M46B
Iberdrola Renovables SA: ISIN ES0147645016 / WKN A0M8D3

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