Das Windkraftprojekt in der Themse-Mündung besteht aus Offshore-Windrädern von Siemens. / Quelle: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Rückschlag für die Offshore-Windkraft in Großbritannien

Das britische Projekt London Array ist seit 2013 am Netz und der größte Offshore-Windpark der Welt. Entgegen der bisherigen Planung wird dieser Windpark in der Themse-Mündung, etwa 20 Kilometer von der Küste von Kent und Essex entfernt, nicht mehr ausgebaut. Das hat jetzt das Konsortium bekannt gegeben, dem das Projekt gehört.  Dazu zählen neben den Energiekonzernen E.on aus Deutschland und Dong aus Dänemark der arabische Energieinvestor Masdar. Sie begründen die Entscheidung mit Technischen Herausforderung und der Unsicherheit, ob bei einem Ausbau Umweltauflagen erfüllt werden können.

Ursprünglich sollte die Windfarm um weitere 200 MW erweitert werden. Der Verzicht darauf ist ein weiterer Rückschlag für die Offshore-Windkraft in Großbrtannien, aber auch in Europa. Denn auch die droht hinter den Ausbauzielen der EU zurück zu fallen 8mehr darüber erfahren Sie  hier). Und allein in den letzten drei Monaten wurden sechs in britischen Gewässern geplante Offshore-Windkraftprojekte abgeblasen oder zumindest in ihren Ausmaßen deutlich reduziert.
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