22.03.13 Erneuerbare Energie

RWE findet Investoren für Windkraft-Portfolio in Großbritannien

Der Energiekonzern RWE hat Anteile an zwei großen Windkraft-Projekten vor der britischen Küste verkauft. Zusammen kommen die beiden Windparks auf 150 Megawatt (MW) Stromproduktionskapazität. Der Verkauf brachte RWE nach eigenen Angaben 195 Millionen Euro ein, die das Unternehmen wieder in Erneuerbare Energien investieren will, wie es hieß.

Konkret handele es sich um den Offshore-Windpark Rhyl Flats mit 90 MW und den Onshore-Windpark Little Cheyne Court mit 60 MW Leistungskapazität, die beide seit 2008 beziehungsweise 2009 in Betrieb sind. Little Cheyne Court befinde sich in der englischen Grafschaft Kent und der Offshore Windpark Rhyl Flats stehe vor der Küste von Nordwales.

Dennoch wird RWE bei beiden Projekten Mehrheitseigner bleiben. Von Rhyl Flats verkauft RWE 49,9 Prozent der Anteile. Im Falle von Little Cheyne Court veräußert die in Essen ansässige Grünstromsparte von RWE 41 Prozent.

Käufer sind die staatliche UK Green Investment Bank, die eigens für den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Vereinigten Königreich geschaffen wurde, und die börsennotierte Fondsgesellschaft Greencoat UK Wind PLC. Die Anteile an dem Offshore-Windpark Rhys Flats übernehmen die beiden Investoren gemeinsam zu je 24,95 Prozent. Die 41 Prozent des Onshore-Windparks Little Cheyne Court werde die Fondsgesellschaft allein übernehmen, hieß es weiter.
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