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Schlankheitskur zeitigt Erfolge - S.A.G. Solarstrom AG schreibt wieder schwarze Zahlen

Die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG hat sich in die Gewinnzone zurückgekämpft. Wie sie heute mitteilte, ist zwar ihr Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr von 69 Millionen auf 43 Millionen Euro deutlich geschrumpft. Dennoch habe man positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0,771 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahr hatte das Solarunternehmen noch 0,676 Millionen Euro Verlust ausgewiesen. Laut der S.A.G. Solarstrom erwirtschaftete sie nun einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,283 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag in Höhe von 0,812 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Freiburger führen die positive Entwicklung insbesondere auf die hohe Wachstumsdynamik des spanischen Marktes zurück. Dort habe etwa die Tochtergesellschaft TAU Solar die Gesamtleistung der installierten Anlagen im letzten Jahr um 3 Megawatt peak (MWp) auf über 6 MWp verdoppelt. Ferner habe man sich erfolgreich auf die Kernkompetenzen ausgerichtet und die Vertriebsstrukturen professionalisiert. So sei der deutliche Umsatzrückgang im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen auf Großprojekte verzichtete, die keinen oder nur einen geringen eigenen Wertschöpfungsanteil haben: „Während im Vorjahr noch 29 Millionen Euro Umsatz auf den Vertrieb eines defizitären Projektes entfielen, fehlten entsprechende Umsatzerlöse in 2007“, so die S.A.G.

„Gerade in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres haben wir wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt“, resümiert Oliver Günther, seit Jahresbeginn Vertriebsvorstand des Freiburger Solarpioniers. Der Vorstand erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine deutliche Umsatzausweitung auf 70 bis 75 Millionen Euro und ein EBIT von 1,5 bis 2 Millionen Euro.

S.A.G. Solarstrom AG: ISIN DE0007021008 / WKN 702100

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