29.04.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Schlauchsystemespezialistin schreibt rote Zahlen

Massiv eingebrochen sind Umsatz und Gewinn der Gelsenkirchener Spezialistin für Schlauchsysteme Masterflex AG, Dies geht aus der Jahresbilanz des Unternehmens hervor. Demnach lag der Konzernumsatz mit 55 19  Millionen 24,8 Prozent unter dem des Vorjahres.  Drastischer fielen die Verluste im operativen Geschäft  der Schlauchspezialistin aus: Im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erzielte der Konzern in 2009 einen Fehlbetrag von 330.000 Euro. Damit lag das EBIT 105,5 Prozent unter dem des Vorjahres. Unterm Strich erzielte die Masterflex AG ein negatives Konzernergebnis in Höhe von  minus 9,56 Millionen Euro. Im Vorjahr lag das Konzernergebnis noch bei minus 7,61 Millionen Euro.


Im Zuge dessen sackte das weiterhin negative Ergebnis je Aktie um 26,1 Prozent auf minus 2,22 Euro ab. Im Vorjahr erzielte das Unternehmen  einen Verlust von 1,76 je Aktie.
„Die überproportionale Diversifizierungsstrategie der Vergangenheit hat zu einer hohen Verschuldung mit erheblichen Effekten auf die Bilanz geführt, so dass die Refinanzierung oberste, existentielle Priorität hatte“, hieß es aus der Firmenspitze.  Einige Maßnahmen, die die Schlauchspezialistin im abgelaufenen Geschäftsjahr unternommen habe sollen das Unternehmen aus der Verlustzone führen: Die Trennung von Randaktivitäten und ein straffes Kostenmanagement hätten dazu  geführt, die Nettoverschuldung um 20 Prozent zu reduzieren. Zudem habe der Konzern die Trennung von Tochtergesellschaften vorangetrieben, um sich auf das Kerngeschäft Schlauchsysteme zu konzentrieren. Überdies seien Kreditlinien verlängert worden.


Der Start ins Geschäftsjahr 2010  sei im Kerngeschäftsbereich vielversprechend verlaufen Die positive Entwicklung von Umsatz und Auftragsvolumen werde sich weiter fortsetzen, hieße es.
Unter der Voraussetzung einer weiterlaufenden konjunkturellen Erholung werde für 2010 eine Steigerung des Konzernumsatzes von 5 bis 10 Prozent angestrebt. Da die Restrukturierung noch nicht abgeschlossen sei, werde das Konzern-EBIT 2010 noch einmal mit Sonderbelastungen vor allem mit Rechts- und Beratungskosten durch mögliche weitere Verkäufe sowie Kapitalmaßnahmen belastet. Daher wolle die Masterflex AG vorläufig  keine Prognose für ihr Betriebsergebnis 2010 abgeben

Masterflex AG: ISIN DE0005492938 / WKN 549293
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