Nachhaltige Aktien, Meldungen

Schmack Biogas bestätigt vorläufige Zahlen – ab Mitte 2008 soll es wieder aufwärts gehen

Der Biogasanlagenhersteller Schmack Biogas AG hat seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 im wesentlichen bestätigt. Laut dem Schwandorfer Unternehmen belief sich der Fehlbetrag bei Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) auf minus 9,6 Millionen Euro (2006: plus 4,4 Millionen Euro). Der Nettoverlust lag bei minus 6,6 Millionen Euro, nach plus 1,4 Millionen Euro in 2006. Die Umsatzerlöse sind mit 135,2 Millionen Euro höher ausgefallen als zunächst mitgeteilt (Vorläufige Angabe: rund 132 Millionen Euro).

Ulrich Schmack, Sprecher des Vorstands, kommentiert die Zahlen: „Wir haben uns den Verlauf des Jahres 2007 deutlich anders vorgestellt. Neben den gestiegenen Rohstoffpreisen hat vor allem die Umstellung unserer Anlagentechnik auf Großanlagen und Zwischenfrüchte unser Ergebnis belastet. Vor diesem Hintergrund wird auch das erste Halbjahr 2008 noch sehr schwach bleiben – ab der zweiten Jahreshälfte rechnen wir mit einer Aufwärtsentwicklung.“ Durch verschiedene innerbetriebliche Maßnahme will das Unternehmen im Laufe des Geschäftsjahres zudem etwa 2 Millionen Euro einsparen.

Die Schwandorfer hoffen demnach von der neuen Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) zu profitieren, die das Bundeskabinett im März 2008 offiziell verabschiedet hat. Sie regelt die Einspeisung von Biogas in das bestehende Gasnetz. Die Marge steige bei Gaseinspeisungsprojekten deutlich an, so die Meldung.

Die Schmack-Aktie notiert am Morgen bei 16,40 Euro (Frankfurt; 9:41 Uhr). Damit hat sie sich zwar von ihrem Tiefststand bei 11,52 Euro erholt (18.3.2008), ist aber noch weit von einstigen Höhenflügen entfernt. Vor einem Jahr, am 25. April 2007 wurde die Aktie mit 74,80 Euro notiert. 

Schmack Biogas AG: WKN SBGS11 / ISIN DE000SBGS111
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