16.05.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Schreibt SunPower bald wieder schwarze Zahlen?

Die kalifornische SunPower aus San Jose könnte in diesem Jahr zurück in die Gewinnzone gelangen. Das geht aus der Prognose hervor, die der Solarkonzern jetzt für das 2. Quartal und für das Gesamtjahr 2013 veröffentlicht hat. Das Unternehmen leidet wie alle Solarhersteller unter dem starken Preisdruck bei Solarkomponenten infolge der hohen Überkapazitäten im Markt. Daher schreibt es seit 2010 rote Zahlen. Zuletzt hatte es vor knapp zwei Wochen einen Nettoverlust für das 1. Quartal 2013 gemeldet (wir berichteten).

Doch aufgrund von Kosteneinsparungen und verbesserten Geschäften im Heimatmarkt USA und in Japan war es SunPower schon im  1. Quartal gelungen, die Verluste deutlich zu senken. Ohne Einmaleffekte wäre hier schon ein Gewinn angefallen. Insgesamt will der Solarkonzern seine operativen Kosten im laufenden Jahr um weitere zehn Prozent verringern. So soll es gelingen, einen Nettogewinn von bis zu 20 Dollarcents je Aktie zu erreichen. Allerdings könnte laut der nun veröffentlichten Prognose in 2013 auch ein Verlust von bis zu fünf Dollarcents je Aktie anfallen. Die Prognose kalkuliert also eine breite Schwankung ein.

Beim Jahresumsatz stellt SunPower ein Wachstum von 2,42 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 2,6 bis 2,7 Milliarden Dollar in Aussicht. Das Unternehmen will Solarmodule im Umfang von 260 bis 280 Megawatt (MW) ausliefern.

Für das laufende 2. Quartal 2013 rechnet der Solarkonzern mit einem Umsatz von 540 bis 590 Millionen Dollar und einem Nettoverlust von 15 bis 25 Dollarcents je Aktie.

SunPower: ISIN US8676524064 / WKN A1JNM7
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