01.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Schwache Jahreshälfte: Spezialistin für Biomassekraftwerke muss Halbjahresverlust ausweisen – optimistische Prognose

Ein negatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) meldet die Anbieterin von Anlagen zur dezentralen Energieversorgung, 2G Bio-Energietechnik AG, für das erste Halbjahr. Das Unternehmen mit Sitz in Heek verbuchte demnach einen Fehlbetrag in Höhe von 1,2 Millionen Euro nach plus 0,3 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz sank von 8,1 auf 6,3 Millionen Euro. Die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und sonstigen betrieblichen Erlösen gibt 2G mit konstant 8,1 Millionen Euro an.

Für das laufende zweite Halbjahr zeigt sich das Unternehmen optimistisch: Aktuell würden Aufträge im Volumen von 11,6 Millionen Euro abgewickelt. Unter Einbeziehung bereits realisierter Umsätze von über 8 Millionen Euro bis Ende Juli seien für 2008 fast 20 Millionen Euro Umsatz gesichert. Insgesamt strebe man Umsätze von zumindest 22 Millionen Euro und ein leicht positives operatives Ergebnis an. Eine Anhebung der Prognosen im weiteren Jahresverlauf sei möglich.

Die Eigenkapitalquote der 2G lag laut der Meldung zum 30. Juni 2008 bei 77,5 Prozent (Vorjahr: 63,0 Prozent).

Die 2G-Aktie büsste am Morgen 2,08 Prozent ein auf 4,70 Euro (Frankfurt; 9:12 Uhr). Vor einem Jahr hatten die Anteilscheine noch 7,55 Euro gekostet.

2G Bio-Energietechnik AG: ISIN DE000A0HL8N9 / WKN A0HL8N

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