Nachhaltige Aktien, Meldungen

Schweizer Stiftung Ethos für Offenlegung von Manager-Vergütungen

Die Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung Ethos bemüht sich zusammen mit acht Pensionskassen um die Offenlegung von Manager-Vergütungen. Wie Ethos berichtet, wurde bei ABB, Credit Suisse Group, Nestlé, Novartis und UBS so genannte „Say-on-Pay-Aktionärsanträge“ gestellt.

Die Credit Suisse Group, Nestlé und UBS lassen demnach in ihren ordentlichen Generalversammlungen freiwillig über das Vergütungssystem oder einen Vergütungsbericht abstimmen. UBS wolle über das Vergütungssystem für das Jahr 2009 abstimmen lassen, Credit Suisse Group und Nestlé über den Vergütungsbericht 2008. Im Vorfeld der Generalversammlungen müssten die drei Unternehmen in jedem Fall genügend Informationen offen legen, erwartet Ethos. Ethos und die acht Pensionskassen werden bei diesen drei Unternehmen die Aktionärsanträge zurückziehen. Bei Novartis (24. Februar 2009) und ABB (5. Mai 2009) hält Ethos seine Anträge aufrecht.

Ethos will die vorgeschlagenen Vergütungspolitiken analysieren und seinen Richtlinien entsprechende Abstimmungsempfehlungen abgeben. Die Stiftung hat eine Unterstützungsgruppe für die Say-on-Pay-Aktionärsanträge gegründet. Dieser gehören 30 Schweizer und internationale Institutionen an, die zusammen ein Vermögen von 250 Milliarden Schweizer Franken verwalten.
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