SFC Energy AG: Umsatz- und Ergebnisprognose korrigiert

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Brunnthal/München, 9. Oktober 2013 - Nach seiner heutigen Sitzung korrigiert der Vorstand der SFC Energy AG die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Im Bereich Brennstoffzellen führen insbesondere Projektverzögerungen in Deutschland, den USA sowie Russland im Kernmarkt Verteidigung & Sicherheit zu Umsatz- und Margenrückgängen. Zudem ist die Wachstumsgeschwindigkeit des Industriegeschäfts langsamer als erwartet. Nachdem die Gesellschaft bislang einen Gesamtjahresumsatz zwischen 38 und 43 Mio. EUR (Vorjahr 31,3 Mio. EUR) und eine diesem Umsatzwachstum entsprechende Verbesserung des bereinigten EBITDA im Geschäftsjahr 2013 erwartet hatte, können aufgrund der derzeitigen Einschätzung diese Ziele für das Jahr 2013 voraussichtlich nicht mehr erreicht werden. Der Vorstand geht jetzt von einem Gesamtjahresumsatz 2013 in Höhe von 32 bis 36 Mio. EUR aus.

Durch die geringeren Umsätze, insbesondere im margenstarken Verteidigungsgeschäft für Brennstoffzellen, wird das erwartete bereinigte
EBITDA 2013 rund minus 2,5 bis minus 3,0 Mio. EUR betragen und damit unter der bisherigen Erwartung eines gegenüber 2012 verbesserten bereinigten EBITDA 2013 liegen. (2012: 0,8 Mio. EUR).

Für 2014 erwartet die Gesellschaft eine erhebliche Wiederbelebung des Verteidigungsgeschäftes sowie die geplante Ausweitung des
Industrieumsatzes, insbesondere im Bereich der Öl- und Gasindustrie in Nordamerika.

Weitere Informationen zur Entwicklung der einzelnen Segmente:

Verteidigung & Sicherheit:

In Deutschland kommt es weiterhin zu Projektverzögerungen im Rahmen der
Bundeswehrreform. Zudem verzögern notwendige technische Nacharbeiten neue
Beauftragungen. Infolgedessen können ursprünglich für dieses Jahr avisierte
Verteidigungsprojekte 2013 nicht mehr realisiert werden.

Auch im wichtigen Teilmarkt USA ist aus heutiger Sicht - insbesondere
angesichts der ungeklärten Budgetlage - nicht davon auszugehen, dass
erwartete Projekte in diesem Jahr noch entschieden bzw. budgetwirksam
werden.

Nachdem Sonderfaktoren sowohl in Deutschland (Bundeswehrreform,
Bundestagswahl) und den USA (ungeklärte Haushaltsituation) in 2014 aus
heutiger Sicht nicht in gleicher Form zu erwarten sind, geht die
Gesellschaft von einer erheblichen Wiederbelebung des
Verteidigungsgeschäftes aus.

Industrie:

Die bereits im ersten Halbjahr etwas schwächere Entwicklung des
Industriegeschäfts mit Brennstoffzellen verlangsamte sich im traditionell
saisonal schwachen dritten Quartal zusätzlich. Es kam zu Verzögerungen bei
der Auslieferung von Brennstoffzellen im Bereich Öl & Gas, da die zuvor
über einen für die Gesellschaft tätigen kanadischen Öl- und Gas-Integrator
erfolgte Vertriebstätigkeit nun in direkter Bearbeitung erfolgt.

Die Integration von Simark Controls und der damit verbundene bessere
Marktzugang zum nordamerikanischen Öl- und Gasmarkt sollen aus heutiger
Sicht die geplante Ausweitung des Industrieumsatzes 2014 beschleunigen.

Freizeit:

Die Umsatzentwicklung im europäischen Markt für Brennstoffzellen für
Freizeit-, Boots- und Reisemobilanwendungen verläuft weiterhin gemäß den
Erwartungen, das konjunkturell schwache Gesamtumfeld hat sich jedoch auch
nach dem Start der Messesaison nicht verbessert. Der Vorstand der
Gesellschaft erwartet hier weiterhin Umsatzbeiträge auf Vorjahresniveau.

SFC Investor Relations:
Barbara von Frankenberg
Leitung Investor Relations und Public Relations
SFC Energy AG
Eugen-Sänger-Ring 7
D-85649 Brunnthal
Tel. +49 89 673 592-378
Fax. +49 89 673 592-169
Email: barbara.frankenberg@sfc.com
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