07.12.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Siemens bereitet Börsengang von Osram vor - ein nachhaltiges Investment?

Die Siemens-Tochter Osram buhlt offenbar um nachhaltige Anleger. Der bayrische Technologiekonzern will den  Leuchtmittelhersteller abstoßen und an die Börse bringen. Er ist ihm nicht profitabel genug. Im Geschäft mit den Energie sparenden und langlebigen LED-Lampen leidet Osram unter harter Konkurrenz aus Fernost. Das Unternehmen ist zu einem rigiden Sparkurs gezwungen und hat die Entlassung Tausender Mitarbeiter angekündigt.

Anlässlich des Sustainable Innovation Forum 2012, das zeitgleich mit der UN-Klimakonferenz in Doha (Katar) stattfindet, hat Osram jetzt sein aktuelles Umweltportfolio vorgestellt. „Energieeffiziente Beleuchtung ist einer der einfachsten und wirksamsten Hebel, um Stromkosten deutlich zu senken und zugleich Klimaschutz zu fördern“, wirbt Constantin Birnstiel, Chief Sustainability Officer bei Osram, für das Unternehmen. Licht sei einer der einfachsten und zugleich wirksamsten Hebel zu mehr Energieeinsparung weltweit, denn Beleuchtung sei für knapp 20 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs und für sechs Prozent der emittierten Treibhausgase verantwortlich.

Osram setzt nach seinen Angaben seit vielen Jahren auf Nachhaltigkeit und erzielt fast zwei Drittel des Umsatzes mit nachhaltigen Produkten. Der Schwerpunkt liege hier für Produkte und Lösungen auf Basis von lichtemittierenden Dioden (LED). Sie stünden schon heute für mehr als 25 Prozent des Osram-Gesamtumsatzes von 5,4 Milliarden Euro.
Über Nachhaltigkeitsprojekte wie dem Off-Grid Projekt in Kenia biete Osram nachhaltige Beleuchtungslösungen in Regionen an, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind. Das Unternehmen sei Mitglied der Initiative Global LEAP, die möglichst vielen Menschen weltweit energieeffizientes Licht zur Verfügung stellen will.
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