Verladung von Siemens-Offshore-Windrädern: Siemens Gamesa bestückt einen weiteren Windpark in der deutschen Nordsee. / Foto: Unternehmen

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Siemens Gamesa beliefert Offshore-Windpark von EnBW

Erneuter Erfolg für den Windkraftkonzern Siemens Gamesa Renewable Energy: Wie das Unternehmen mitteilte, hat es eine umfangreiche Order vom Energieversorger EnBW erhalten. Siemens Gamesa soll das Offshore-Projekt "EnBW Albatros" in der deutschen Nordsee mit Windkraftanlagen beliefern. Die bestellten Anlagen haben eine Gesamtleistung von 112 Megawatt (MW).

Der Windkraftkonzern will die bestellten Windräder ab April 2018 am Standort 90 Kilometer nördlich vor der Nordseeinsel Borkum installieren. Nach der Inbetriebnahme in 2019 wird Siemens Gamesa die Anlagen überwachen und warten, der dazu abgeschlossene Servicevertrag habe eine Laufzeit von fünf Jahren, hieß es.

Das Geschäft von Siemens Gamesa läuft nach der Fusion gut an

Es ist bereits der dritte große Auftrag aus Deutschland für Siemens Gamesa innerhalb weniger Wochen, nach einer  Order von EnBW für den Offshore-Park "Hohe See"  (dieser befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft von "EnBW Albatros" vor Borkum und wird parallel errichtet) und einer  Bestellung von sieben Windkraftanlagen  für verschiedene Projekte an Land.

Siemens Gamesa Renewable Energy ist im April aus der Fusion von Gamesa aus dem Baskenland mit der Windsparte des Siemens AG entstanden (hier erfahren Sie mehr darüber). Siemens Gamesa kann offensichtlich damit punkten, dass die ehemalige Siemens-Windsparte der größte Hersteller von Windrädern auf See ist, und die spanische Gamesa Spezialistin für den Onshore-Bereich.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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