Der deutsch-spanische Windkraftkonzern Siemens Gamesa hat einen Großauftrag aus China an Land gezogen. / Foto: Unternehmen

18.09.17 Aktientipps , Nachhaltige Aktien , Meldungen

Siemens Gamesa erhält Großauftrag aus China

Auftrag für Siemens Gamesa Renewable Energy: Der deutsch-spanische Windkraftkonzern soll 150 Windkraftanlagen für das Windkraftprojekt Xilinhot in der Inneren Mongolei, einem autonomen Gebiet Chinas, liefern.

Die Installation der ersten Windturbinen soll im zweiten Quartal 2018 beginnen. Die Fertigstellung des Windparks mit einer Nennleistung von zusammen 300 Megawatt (MW) ist für Ende 2018 geplant. Siemens Gamesa übernimmt auch die Betriebsführung des Windparks.

Siemens Gamesa ist einer der wenigen ausländischen Windradhersteller, die in China in höherem Umfang aktiv sind. Das Unternehmen verfügt über eine Produktion in China und hat dort bereits Windräder mit zusammen über 4.600 MW Gesamtleistung errichtet. 

Aktie notiert seit der Fusion weiter deutlich im Minus 

Die Wind-Aktie von Siemens Gamesa konnte heute Vormittag an der Börse Stuttgart leicht um rund 3 Prozent auf rund 11,3 Euro zulegen (Stand 11 Uhr). Das sind aber immer noch rund 50 Prozent weniger als Anfang April 2017. ECOreporter hatte in einem Aktientipp vom Mai vor Kursrisiken bei der Aktie gewarnt.

Auch in unserem Bericht über die Quartalszahlen haben wir vom Investment in den Windkonzern abgeraten (hier gelangen Sie zur Analyse (Link entfernt)). Das Geschäftsjahr von Siemens Gamesa läuft Ende September ab.

Siemens Gamesa Renewable Energy SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x