Eine Windkraftanlage aus der Produktion der Siemens-Windsparte: Das Unternehmen wurde im Frühjahr mit Gamesa aus dem Baskenland verschmolzen und hat seitdem zahlreiche Aufträge erhalten. / Foto: Siemens

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Siemens Gamesa errichtet Windparks auf Teneriffa

Der deutsch-spanische Windkraftkonzern Siemens Gamesa hat einen Neukunden auf den Kanaren gewonnen: Das Unternehmen soll Windräder für zwei Projekte auf Teneriffa liefern und installieren.

Wie Siemens Gamesa mitteilte, haben die Anlagen eine Gesamtleistung von 23 Megawatt (MW) und sind für die Windparks Bermejo und Vera de Abote bestimmt. Kunde ist DISA, eine Energiespezialistin von den kanarischen Inseln. Der Bau der Windparks habe bereits begonnen, und Siemens Gamesa wolle die Windräder ab Jahresende liefern, hieß es. In der zweiten Jahreshälfte 2018 sollen die Projekte den Betrieb aufnehmen.

Spaniens Regierung will die Windkraft-Kapazität auf den Kanaren bis 2018 auf 436 MW erhöhen. Der Marktanteil von Siemens Gamesa in Spanien betrage derzeit 50 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Damit sei es der größte Erstausrüster auf dem spanischen Markt.

Siemens Gamesa Renewable Energy ist im April 2017 aus der Fusion von Gamesa mit der Windsparte der Siemens AG entstanden (hier erfahren Sie mehr darüber). Das Unternehmen ist einer der größten Windkraftkonzerne der Welt. Aktuell kostet die Wind-Aktie rund 18,1 Euro, sie hat auf Jahressicht damit knapp ein Prozent ihres Wertes eingebüßt (Tradegate-Kurs, Stand: 20. Juli, 9:29 Uhr). Auf Sicht von drei Jahren legte sie allerdings 117 Prozent zu.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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