Die Windsparte von Siemens ist Marktführer im Geschäft mit Windkraftanlagen für den Einsatz auf See – offshore. / Foto: Unternehmen

27.04.16 Erneuerbare Energie

Siemens soll Anlagen für Offshore-Windpark in der Ostsee liefern

Die Windsparte von Siemens hat sich einen neuen Auftrag gesichert. Für den deutschen Energieversorger E.ON und den norwegischen Öl-und Gasunternehmen Statoil soll Siemens einen Windpark in der Ostsee mit Anlagen ausstatten.  Die Installation der Windräder für das Offshore-Projekt Arkona soll laut Siemens im Sommer 2018 beginnen. Geplant sei die Inbetriebnahme des Windparks in 2019. Der Windpark Arkona werde 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen entstehen und eine Fläche von 40 Quadratkilometern einnehmen.

Den Angaben zufolge haben die Auftraggeber bei Siemens 60 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 385 Megawatt (MW) geordert. Der fertige Windpark könne 400.000 Haushalte mit Strom versorgen. E.ON sei für den Bau und den Betrieb des Windparks verantwortlich. Siemens soll gemeinsam mit E.ON den Service der Windturbinen übernehmen - für zunächst zwei Jahre.

Bei der Order handelt es sich laut Siemens um den zweiten Auftrag von E.ON für einen Meereswindpark in deutschen Gewässern. Für das E.ON-Projekt Amrumbank West in der deutschen Nordsee hat Siemens 80 Windenergieanlagen geliefert. Statoil hatte den Technologiekonzern im Dezember 2015 damit beauftragt, fünf Windturbinen der Sechs-Megawatt-Klasse für das Hywind-Scotland-Projekt von Statoil zu liefern.
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