Montage eines Siemens-Windrads. Der Konzern soll ein Windpark-Vorhaben in Japan mit Windkraftanlagen bestücken. / Foto: Unternehmen

08.06.16 Erneuerbare Energie

Siemens soll Windräder nach Japan liefern

Einen neuen Windkraftauftrag aus Japan hat der Technologieriese Siemens erhalten. Dessen Windkraftsparte gewann damit einen Neukunden. Die bestellten Windräder sollen Siemens zufolge 2018 offiziell in Betrieb gehe.

J-Wind Setana hat zum ersten Mal überhaupt Windkraftanlagen bei Siemens bestellt. Das gibt der Technologiekonzern aus München bekannt. Zum Bau einer Windfarm auf der Insel Hokaido habe dieser neue Kunde 16 Windkraftanlagen mit zusammen 51,2 Megawatt (MW) Leistungskapazität geordert, hieß es. J-Wind Setana ist Siemens zufolge ein Joint Venture von Electric Power Development Co. und Hokutaku Co.
Siemens soll auch Servicedienstleister des Windparks auf Hokaido werden

Den Windpark Setana Osato werde J-Wind Setana Setana in der Stadt Setana im Osten der Insel realisieren, hieß es. Zusätzlich werde Siemens nach der für 2018 anvisierten Inbetriebnahme der Anlage langfristig Service und Wartung der Anlagen übernehmen, so Siemens weiter.

Siemens-Windräder mit 200 MW drehen sich bislang in Japan
Siemens ist nach eigenen Angaben seit 1999 am japanischen Windkraftmarkt aktiv. Seither hat der Konzern demnach dort Anlagen mit 200 MW installiert. Der jüngste Auftrag aus Japan vor der aktuellen Bestellung sei im April 2016 hereingekommen. Dabei handelte es sich um die Lieferung von 13 getriebelosen Windrädern für das Bauvorhaben Higashi Yurihara, erklärte der Technologiekonzern.
Das Engagement von Siemens im Bereich Windkraft sowie Energieeffizienztechnologie und auch bei Schienenfahrzeugen hat die Siemens-Aktie in zahlreiche nachhaltige Fonds gebracht.
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