27.12.09 Erneuerbare Energie

Siemens und Dong Energy schmieden ehrgeizige Pläne für Offshore-Windkraftprojekte

Der Münchener Elektrokonzern Siemens AG und der dänische Energieversorger Dong Energy bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Offshore-Windkraft aus. Wie die Unternehmen mitteilen, wollen sie ein im Frühjahr 2009 vereinbartes Rahmenabkommen (Opens external link in new windowECOreporter.de berichtete) weiter vorantreiben und erweitern. So werde Siemens beispielsweise auch für das britische Offshore-Projekt Lincs 75 Windturbinen mit einer Leistung von je 3,6 Megawatt (MW) liefern. Für das 270-MW-Offshore-Projekt in der Nordsee werde Siemens zudem auch die Netzanbindung einschließlich Umspannstationen auf dem Meer und an Land, sowie die Kabelverlegung an Land übernehmen.

Mit der Siemens Project Ventures (SPV), einer Gesellschaft der Siemens Financial Services, hat Dong Energy einer weiteren Meldung zufolge einen Joint-Venture-Vertrag über den Erwerb einer 50-Prozent-Beteiligung an dem Projekt Lincs unterzeichnet. Das Offshore-Vorhaben befindet sich derzeit im Eigentum des britischen Energieunternehmens Centrica. Die Partner wollen demnach 50 Prozent der angefallenen Entwicklungskosten für die Beteiligung bezahlen, die Kosten würden derzeit auf 55 Millionen Euro geschätzt. Der Abschluss der Transaktion wird für Januar 2010 erwartet. Insgesamt planten Dong Energy und SPV rund 417 Millionen Euro in das Lincs-Projekt soll zu investieren. Der Windpark befinde sich rund acht Kilometer vor der britischen Küste in der Grafschaft Lincolnshire im Osten Englands.
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