Windpark mit Anlagen von Siemens. Die Windsparte des deutschen Konzerns ist Marktführer im Bereich Offshore-Windkraft, will aber durch die Übernahme von Gamesa auch bei der Windkraft an Land eine Spitzenstellung erobern. In diesem Geschäft hat Siemens nun in Norwegen gepunktet. / Foto: Unternehmen

  Erneuerbare Energie

Siemens-Windräder sollen in Norwegen Strom für Google erzeugen

Siemens meldet einen Windkraftauftrag aus Norwegen. Für den Windpark Tellenes in Rogaland soll die Windsparte des Technologiekonzerns demnach 50 Anlagen des Typs SWT-3.2-113 liefern, installieren und in Betrieb nehmen. Auch mit der Langzeitwartung der Windkraftanlagen wird das deutsche Unternehmen betraut. Der Baubeginn ist für Juli 2016 angesetzt. In Betrieb soll die Windfarm Ende des Jahres 2017 gehen.

Bei den Projektentwicklern des Windparks handelt es sich um Zephyr AS und Norsk Vind Energi AS. Ein Fonds, der von BlackRock gemanagt wird, soll die Eigenkapital-Finanzierung ermöglichen. Die Windräder von Siemens mit einer jeweiligen Nennleistung von 3,2 Megawatt (MW) sollen zukünftig Strom für Datenzentren von Google in Europa liefern.

Siemens will den spanischen Windkraftkonzern Gamesa übernehmen und so an die Spitze der weltweit größten Windkraftkonzerne aufsteigen. Mehr darüber erfahren Sie  hier.
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