Die PV - Invest GmbH aus Österreich ist auf Photovoltaik spezialisiert. Mit der Solar-Anleihe sammelt sie Kapital für europäische Solarkraftwerke ein. / Quelle: Fotolia

  Anleihen / AIF

Solar-Anleihe mit über vier Prozent Jahreszins gestartet

Eine neue Solar-Anleihe ist auf dem Markt. Sie dient der Finanzierung von Solarkraftwerken in Europa. Das Angebot ist in zwei Tranchen mit unterschiedlicher Laufzeit aufgeteilt.

Die PV - Invest GmbH, ein Photovoltaikunternehmen aus Österreich, begibt zwei Unternehmensanleihen (WKN A189CF / ISIN DE000A189CF6), (WKNA1885U / ISIN DE000A1885U8). Der Zeichnungsstart ist der heutige 14. November 2016. Das Gesamtvolumen der Emission beträgt bis zu 15 Millionen Euro. Dabei kann der Anleger kann zwischen einer siebenjährigen Laufzeit mit einer jährlichen Verzinsung von 4,15 Prozent oder einer zehnjährigen Laufzeit mit einem Zins in Höhe von 4,5 Prozent wählen.

Mit einer Stückelung von 1.000 Euro seien die Anleihen sowohl für den Privatanleger als auch für institutionelle Investoren konzipiert. Im Rahmen eines von der Creditreform Rating AG durchgeführten Unternehmensratings wurde der PV - Invest GmbH im November 2016 mit der Note BB- eine befriedigende Bonität ausgestellt. Die Beurteilung bedeutet ein mittleres Insolvenzrisiko.

Anlegergelder werden in Solaranlagen investiert

"Wir haben die Anleihen in dieser Angebotsform konzipiert, weil diese dem Finanzierungszeitraum der neuen PV-Kraftwerke entspricht. So ist sichergestellt, dass das Unternehmen die Anleihen aus dem cash flow und den Erträgen zurückführen wird", erklärt der Gründer und Geschäftsführer Günther Grabner die unterschiedlichen Laufzeiten. Eine Aufnahme am Dritten Markt der Börse Wien sei geplant.

Den Emissionserlös will das Unternehmen überwiegend in neue, bereits am Netz angeschlossene Solarkraftwerke investieren. "Wir haben verschiedene Optionen mit einem Gesamtvolumen von rund 10 MW vorliegen, die alle einen ausreichenden Förderzeitraum größer 10 Jahre haben und damit einen langfristig planbaren cash flow generieren", so Grabner. Die Objekte befinden sich in Deutschland und in zentraleuropäischen Staaten.
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