Mit 131 Megawatt erreichte der Photovoltaik-Zubau im April den bisher höchsten Monatswert in diesem Jahr. / Foto: Pixabay

  Erneuerbare Energie

Solar-Zubau in Deutschland stieg im April deutlich an

Die in Deutschland installierte Solarstromleistung ist auf insgesamt 41.706 Megawatt (MW) gestiegen. Das meldet die zuständige Bundesnetzagentur für den Stichtag 30. April 2017. Nach ihren Angaben wurden im April Solaranlagen mit zusammen rund 131 MW neu gemeldet. Das ist der höchste monatliche Zubau-Wert in diesem Jahr. Seit Jahresbeginn erhöhte sich die deutsche Solarstromleistung damit insgesamt um rund 421 MW.

Im Bereich Solarenergie verfolgt Deutschland das Ziel, den Solarausbau auf jährlich 2.500 Megawatt zu begrenzen. Gesteuert wird der Ausbau durch Ausschreibungen. Demnach wird nicht mehr jede Kilowattstunde zu einem garantierten Förderpreis vergütet. Die Bundesnetzagentur schreibt eine festes Ausbauziel aus und derjenige, der den niedrigsten Erzeugerpreis bietet, bekommt den Zuschlag und darf bauen.

Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen werden nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2017 monatlich angepasst. Entscheidend hierfür ist der Brutto-Zubau der letzten sechs Monate, der auf ein Jahr hochgerechnet wird.  Ab 1. Mai wurden die Einspeisetarife für Solarstrom gesenkt.

Zu welchen Konditionen Banken derzeit einen Solarkredit vergeben,  erfahren Sie in unserem Überblick über das aktuelle Angebot von nachhaltigen und konventionellen Banken in Deutschland. (Link entfernt)  Darin listen wir auch die derzeit gültigen Einspeisetarife für Solarstrom auf. 
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