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Solarausrüster Manz AG zurück in der Gewinnzone

Der Solarausrüster Manz AG aus Reutlingen hat eine deutlich gesteigerte vorläufige Bilanz für 2013 vorgelegt. Dank eines Umsatzanstiegs um 45 Prozent gegenüber 2012 schaffte die Manz AG die Rückkehr in die Gewinnzone. Treiber des Erfolges war allerdings das Geschäft mit Displays für Tablet-Computer und Smartphones. Das Geschäft mit Kunden aus der Solarbrache lag deutlich unter dem Vorjahresniveau. Lesen Sie dazu die Originalmeldung des Unternehmems.

Die untenstehende Meldung ist eine Original-Meldung des Unternehmens. Sie ist nicht von der ECOreporter.de-Redaktion bearbeitet. Die presserechtliche Verantwortlichkeit liegt bei dem meldenden Unternehmen.

Manz AG: Rekordumsatz nach erfolgreichem Turnaround in 2013


Manz AG: Rekordumsatz nach erfolgreichem Turnaround in 2013

- Vorläufige Umsatzerlöse mit 266,2 Mio. EUR rund 45% über Vorjahresniveau

- Deutlich verbesserte Profitabilität: 10% EBITDA-Marge und positives EBIT

- Geschäftsbereich Display überkompensiert ausgebliebene Solarumsätze

- Auch für 2014 weitere positive Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet

Reutlingen - Die Manz AG, einer der weltweit führenden Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio für die drei strategischen Geschäftsbereiche "Display", "Solar" und "Battery", berichtet auf Basis vorläufiger Geschäftszahlen über die erfolgreiche Unternehmensentwicklung in 2013. Dabei entfalteten die frühzeitig eingeleitete Diversifizierung in Technologien, Branchen und Märkte sowie der konsequent verfolgte, branchenübergreifende Technologietransfer deutliche Wirkung: Die Manz AG erreichte mit einer signifikanten Umsatzsteigerung um 44,6% auf 266,2 Mio. EUR (Vorjahr: 184,1 Mio. EUR) das höchste Umsatzniveau der Unternehmensgeschichte. Dieses Resultat beeindruckt besonders vor dem Hintergrund eines marginalen Anteils des ehemals umsatzstärksten Geschäftsbereichs Solar von lediglich 3,9%. Zudem gelang es dem Unternehmen, die Profitabilität deutlich zu verbessern. Ein um rund 38 Mio. EUR über dem Vorjahreswert liegendes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 27,2 Mio. EUR (Vorjahr: -10,8 Mio. EUR) unterstreicht eindrucksvoll die operative Stärke des Unternehmens. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Geschäftsjahr 2013 betrug 3,1 Mio. EUR, nachdem das Unternehmen im Vorjahr 2012 noch ein negatives EBIT von -30,7 Mio. EUR verzeichnet hatte.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, zeigt sich sehr zufrieden mit der Unternehmensentwicklung: "Wir haben im vergangenen Jahr unsere Chancen genutzt und von den Möglichkeiten in der Displaybranche überdurchschnittlich partizipiert. Hier zählen mittlerweile viele der führenden, asiatischen Zulieferer der Elektronikindustrie sowie weltweit führende Smartphone- und Tablet-Hersteller zu unseren Kunden. Mit dem höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte und einem positiven EBIT haben wir unsere Ziele für 2013 klar erreicht." Martin Hipp, Finanzvorstand der Manz AG, ergänzt: "Wir freuen uns, in 2013 den operativen Turnaround geschafft zu haben. Bei einer deutlichen Ausweitung unserer Geschäftsaktivitäten ist es uns zudem gelungen, die Ausgaben zu senken. Die operative Stärke der Manz AG spiegelt sich dabei in der EBITDA-Marge von rund 10% wider. Trotz ausgebliebener Umsätze aus der Solarindustrie haben wir unsere Entwicklungsaktivitäten in diesem Segment nicht vernachlässigt und uns somit die Chance gesichert, vom sich abzeichnenden nächsten Investitionszyklus zu profitieren."
Erneut überzeugen konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2013 der Geschäftsbereich Display. Dieser ist geprägt von der weltweit boomenden Nachfrage nach Tablet-Computern und Smartphones. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 55,1% von 111,3 Mio. EUR auf 172,5 Mio. EUR und belegt die ausgezeichnete Positionierung von Manz in diesem Segment. Gleichzeitig entwickelte sich der Geschäftsbereich Solar mit Umsätzen von 10,4 Mio. EUR nach 16,4 Mio. EUR im Vorjahr wie erwartet auf niedrigem Niveau. Die Entwicklung des Bereichs Battery entspricht aufgrund der noch unzureichenden Dynamik im Markt für Elektromobilität noch nicht den Erwartungen. Der Umsatz durch den Verkauf von Produktionsmaschinen für Lithium-Ionen-Batterien in den Bereichen Elektromobilität und stationäre Stromspeicherung belief sich auf 9,1 Mio. EUR (Vorjahr: 14,5 Mio. EUR). Das Geschäft im Berichtssegment Leiterplatten/OEM konnte durch die Ausweitung der OEM-Fertigung von Anlagen zur Herstellung von Leiterplatten unter effizienter Nutzung der Kapazitäten weiter ausgebaut werden. Der Umsatz stieg entsprechend um 117,3% auf 56,4 Mio. EUR (Vorjahr: 25,9 Mio. EUR). Das Berichtssegment Others erwirtschaftete Umsätze in Höhe von 17,8 Mio. EUR (Vorjahr: 16,0 Mio. EUR).

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 und darüber hinaus zeigt sich Dieter Manz optimistisch: "In allen drei strategischen Geschäftsbereichen sehen wir sehr gute Voraussetzungen, um das Umsatz- und Ertragswachstum der Manz AG fortsetzen zu können. Die Displaybranche wird in den kommenden Jahren nach Meinung aller Experten weiter wachsen. Die sich uns bietenden Chancen wollen wir für unser Unternehmen konsequent nutzen. Zudem erwarten wir in unserem Geschäftsbereich Battery deutlich positive Impulse durch Aufträge aus dem Bereich Premium Consumer Electronics sowie einer Belebung des Marktwachstums für Elektromobilität. Und auch in unserem Bereich Solar sehen wir für 2014 großes Upside-Potential. Der schnell wachsende Endkundenmarkt für Solarzellen und -module wird noch in diesem Jahr dafür sorgen, dass sich die Angebots- und Nachfragekurve schneiden und sich die Überkapazitäten am Markt auflösen. Die notwendigen Investitionen in effiziente und innovative Produktionslösungen werden sich entsprechend positiv auf unser Solargeschäft auswirken. Wir haben allen Grund zur Überzeugung, dass ein nachhaltiges, profitables Unternehmenswachstum bei mittelfristig zweistelligen EBIT-Margen möglich ist."

Die endgültigen Zahlen für den Berichtszeitraum 2013 sowie zusätzliche Informationen zur Guidance 2014 wird die Manz AG mit dem vollständigen Geschäftsbericht 2013 am 28. März 2014 veröffentlichen.


Unternehmensprofil:

Manz AG - passion for efficiency

Die Manz AG in Reutlingen/Deutschland ist ein weltweit führender Hightech-Maschinenbauer. Das 1987 gegründete Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren vom Automatisierungsspezialisten zum Anbieter integrierter Produktionslinien entwickelt. Manz verfügt über Kompetenz in sechs Technologiefeldern: Automation, Laserprozesse, Vakuumbeschichtung, Siebdrucken, Messtechnik und nasschemische Prozesse. Diese Technologien werden von Manz in den drei strategischen Geschäftsbereichen "Display", "Solar" und "Battery" eingesetzt und weiterentwickelt.

Die von Gründer Dieter Manz geführte und seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe entwickelt und produziert derzeit in Deutschland, China, Taiwan, der Slowakei und Ungarn. Vertriebs- und Service-Niederlassungen gibt es darüber hinaus in den USA und in Indien. Die Manz AG beschäftigte zum Anfang des Jahres 2014 rund 1.850 Mitarbeiter, davon etwa die Hälfte in Asien. Mit dem Claim "passion for efficiency - Effizienz durch Leidenschaft" gibt Manz das Leistungsversprechen, seinen in wichtigen Zukunftsbranchen tätigen Kunden immer effizientere Produktionsanlagen anzubieten. Das Unternehmen trägt als Maschinenbauer wesentlich dazu bei, die Produktionskosten der Endprodukte zu senken und diese großen Käuferschichten weltweit zugänglich zu machen.


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cometis AG
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Manz AG
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